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4.0 Gründe warum Industrie 4.0 mit unseren Mitarbeitern entsteht.

Viel mehr als Software. Das sind die Advisor Produkte von Schneider Electric. Egal wie komplex die Maschinen, egal wie vielschichtig die Energieversorgung, egal wie hoch die Ansprüche: Im Business Development treibt Benjamin Will zukunftsträchtige Lösungen und Entwicklungen voran, im kleinen und im großen Stil. Warum braucht es Leute wie Benjamin für die Zukunft der Industrie?

1. Komplexität – „Früher haben die Leute ihre Autos noch selbst repariert.“

Wir leben in einer Welt, in der niemand genau weiß, was als nächstes kommt. Sicher ist nur: es kommt. Und es kommt schnell. Die Geschwindigkeit der Innovation übersteigt längst die Kapazitäten vieler Unternehmen. „Die Komplexität von Maschinen und Systemen ist enorm gestiegen“, sagt Benjamin Will: „Früher konnten die Leute ihre Autos noch selbst reparieren. Heute ist es ein fahrender Computer mit eigener Software.“ Das hat natürlich Auswirkungen darauf, wie wir mit Technik umgehen. Um heutige Systeme in ihrer vollen Komplexität zu erfassen, braucht es Experten. Wir bringen unsere Autos heute lieber in die Werkstatt zu den Profis und legen nicht mehr selbst Hand an. So ist es auch bei der Energieversorgung oder vernetzten Industrieanlagen entscheidend, dass sich Experten um sie kümmern.

Wir leben in einer Welt, in der niemand genau weiß, was als nächstes kommt. Sicher ist nur: es kommt.

„Zu jeder Advisor Lösung gehört es dazu, dass unsere Kunden einen kompetenten Ansprechpartner haben“, erklärt Will. Diese Ansprechpartner sind Service und Berater zugleich. Meldet ein System einen Fehler, kümmern sie sich um die schnelle Wartung oder schicken direkt einen Service-Techniker zum Standort. Zugleich sind sie auch Beraterinnen und Berater, die sämtliche Daten, Kennzahlen und Benchmarks aus dem System analysieren und für den Kunden interpretieren. Hinter vielen Advisor Produkten steht also deutlich mehr als nur eine Software. Nämlich echte Menschen, die ihren Kunden als Experten jederzeit zur Verfügung stehen.

2. Industrie 4.0 – „Wer sich verschließt wird abgehängt.“

Wir befinden uns in spannenden Zeiten. Die Rechnerleistung ist in den letzten Jahren in die Höhe geschossen. Jede Milchkanne wird vernetzt. Der Funkstandard 5G nimmt Einzug in Industrie, autonome Roboter und Autos. Wohin man schaut, überall ist die Industrie, wie wir sie, kennen im Umbruch. „Dieser Trend wird so noch weitergehen“, ist sich Benjamin Will sicher, „Wer sich dem verschließt, wird abgehängt.“ Lange war es noch für einen Industrieproduzenten oder auch ein Energieversorger einfach, ohne vernetze Software-Lösungen zu arbeiten. Doch schon bald könnten sie es sich nicht mehr leisten, wenn die Ansprüche an Vernetzung oder auch Ausfallsicherheit weiter steigen.

Blick „in die Maschine“ mit dem EcoStruxure Augmented Operator Advisor

 

„Nehmen wir ein Krankenhaus als Beispiel“, erklärt Will, „Das ist eine kritische Infrastruktur. Da darf der Strom nicht ausfallen.“ Dafür gibt es zwei Advisor-Lösungen: Zum einen gibt es den Asset-Advisor IT, auf diesen wird die unterbrechungsfreie Stromversorgung aufgeschaltet und überwacht. So wird garantiert, dass die IT-Anlagen voll funktionsfähig sind und es zu keinem Ausfall kommt. Dazu werden Daten in eine Cloud transportiert und von Schneider Electric Personal analysiert und überwacht. Im Falle eines Alarms wird der Kunde aktiv informiert. In dem Fall wird dann versucht, möglichst schnell mit dem Kunden diesen Fehler zu beheben oder ein Service-Mitarbeiter erscheint vor Ort. Das Gleiche gibt es für die gebäudetechnischen Anlagen, Heizung, Kälte, Lüftung. Dieses System nennt sich Building Advisor. Der überwacht und gibt Alarm, wenn gebäudetechnische Anlagen nicht mehr richtig laufen. Diese beiden Advisor haben zwar den Fokus auf der Ausfallsicherheit, trotzdem kann man über langfristige Datenanalysen Optimierungspotential erkennen.  Damit wird die CO2- oder Energie-Effizienz quasi zum Nebenprodukt. Benjamin Will fasst es so zusammen: „So hat jeder einzelne Advisor einen Mehrwert, aber nur wenn die gebündelt zum Einsatz kommen, können wir sämtliche Bedürfnisse des Kunden abdecken.“

An diesem Beispiel wird klar, wie sich moderne Gebäude, Industrien und die Infrastruktur an die neuen Möglichkeiten anpassen müssen. Bei einem Krankenhaus kann die Ausfallsicherheit Menschenleben retten. In der Industrie sind es Stillstandszeiten, Zulieferengpässe oder Wartungszyklen, die beeinflusst werden.

3. Personalmangel – „Das ist nicht mein Kerngeschäft, das kaufe ich mir lieber zu.“

Fachkräfte aus den so genannten „MINT-Berufen“ sind in Deutschland sehr gefragt. Immer wieder machen Zahlen über fehlendes Personal die Runde. Insbesondere die Bereiche IT und Ingenieurwesen sind betroffen. „Ich habe zwei Jahre in den USA gearbeitet. Dort haben sie ein ganz anderes Verhältnis dazu, sich Know-how einzukaufen“, sagt Benjamin Will. Darin kann eine Lösung für die Herausforderung Fachkräftemangel liegen: Wenn meine komplexen Maschinen einen Experten benötigen, lohnt es sich vielleicht nicht einen einen Experten zu beschäftigen? Oder wie Benjamin Will es formuliert: „Für viele Unternehmen gilt: Das ist nicht mein Kerngeschäft, die Expertise kaufe ich dazu.“

Ein Unternehmen, was beispielsweise Joghurt produziert, muss keine IT-Fachkräfte beschäftigen, um guten Joghurt zum Kunden zu bringen. Wenn es aber wissen möchte, wie seine Maschinen optimiert werden können, benötigt er sie sehr wohl. Dort setzen auch die Advisor-Produkte an. Da hinter diesen Lösungen echte Berater sitzen, ist dem Kunden bei der hochspezialisierten Datenauswertung geholfen. „Gerade in Deutschland ändert sich die Einstellung zur Beratung“, sagt Will, „Es ist eine Frage der Kosten, des Know-hows und der Sicherheit.“

4. Potential – „Klein anfangen, beliebig ausweiten“

Was jedoch macht Schneider Electric Produkte anders? Was hebt sie aus der Masse von Software-Lösungen hervor? Benjamin Will ist sich sicher: Es ist die Lösungsarchitektur EcoStruxure. Dies beschreibt den Rahmen, das Rückgrat der gesamten Schneider Electric Palette. In dieses Gesamtpaket können alle möglichen vernetzten Geräte, Überwachungssysteme und Steuerungssysteme eingebunden werden. „Viele Wettbewerben setzen auf eigene Produkte. Wir machen das anders, wir können fast alles an die Advisor anbinden, was kommunizieren kann“, analysiert er scharf.

So können durchgängige Lösung für alle Ebenen geschaffen werden. „Dabei ist es gleich, ob ich Bottom-up mit vernetzten Geräten, den so genannten Connected Products startet, oder Top-Down über eine Advisor Lösung Intelligenz in meine bestehenden Systeme bringe und diese vernetzte. Man kann klein Anfangen und die Lösung ganz nach den eigenen Bedürfnissen ausweiten.“

Benjamin Will

Vom Kleinen zum Großen beschreibt auch den Werdegang von Benjamin Will sehr gut. Nach seinem Studium zum Wirtschaftsingenieur war er zunächst dem Bereich Energy und Sustainability Services zugeordnet. Dort arbeitete er mit Unternehmen zusammen, um ihren CO2-Fußabdruck zu verringern. Seit letztem Jahr widmet er sich nun dem Business Development und den Advisor Lösungen. Benjamin Will wollte thematisch wieder näher an die Entwicklung von Schneider Electric. „Wo ist man näher dran an dem Thema, wo es mit einem Unternehmen hingehen soll, als im Business Development?“, sagt er selbst dazu. So hat er sich auch von einem Spezialisten für ein Fachgebiet zu einem Berater für das große Ganze entwickelt.


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