Strategische Partnerschaften sind der Schlüssel zu einer schnelleren Bereitstellung von Datacentern

Die Digitalisierung nimmt in allen Lebensbereichen zu. Die enormen Datenmengen, die von Verbrauchern und Unternehmen generiert werden, führen zu einer exponentiellen Zunahme der Nachfrage nach Cloud Computing. Laut Synergy Research Group stiegen die Gesamtausgaben für Cloud-Dienste im Jahr 2021 auf 178 Milliarden Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 27 Prozent bedeutet, und für die nahe Zukunft wird eine noch höhere Nachfrage prognostiziert.   

Infolgedessen stehen globale Anbieter von Cloud-Diensten unter massivem Druck, ihre Datacenter sowohl hinsichtlich Größe als auch geografischer Expansion schnell zu vergrößern, um die Kundennachfrage zu befriedigen und ihren Anteil am wachsenden Cloud-Computing-Markt zu beanspruchen. Doch in einer Zeit, in der die Markteinführungszeit für die Befriedigung dieser Nachfrage und die Wettbewerbsfähigkeit der Betreiber von Colocation-Datacentern entscheidend ist, stößt die Branche auf einen enormen Gegenwind seitens der Lieferketten aufgrund von Arbeitskraft-, Fertigungs- und Materialengpässen, die zu längeren Lieferzeiten beitragen.

In dieser Umgebung ist es wichtig, dass Datacenter-Planer und -Anbieter starke strategische Beziehungen zu Partnern aufbauen, die sie bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen können. Darüber hinaus unterstützt eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Eigentümern, Lieferanten und Technologieanbietern die Konstrukteure und Bauer von Datacentern bei der Suche nach Lösungen, um ihre Erweiterungspläne und Projektprogramme am Laufen zu halten. 

Schaffung einer effizienteren Wertschöpfungskette für Datacenter

Das herkömmliche „Scope-And-Install”-Vertragsmodell enthält viele bewegliche Teile, die den Zeitplan eines Projekts verlängern können. Bei diesem Ansatz können die Beteiligten bei Bedarf mehrere Technologieanbieter in das Projekt einbinden, wobei jede Rolle entlang der Wertschöpfungskette auf die ihnen zugewiesenen Aufgaben beschränkt ist. Durch die begrenzte Transparenz der Arbeitsweise anderer Teams können die einzelnen Projektteams standardmäßig den kleinsten gemeinsamen Nenner in Bezug auf Produktspezifikationen und -standards verwenden, um die Kompatibilität über das gesamte System hinweg zu gewährleisten. Diese Praxis kann die Gesamteffizienz und Qualität der Projekte verringern und die Lieferzeiten verlängern.

Ein auf dem Aufbau strategischer Partnerschaften und Allianzen basierender Ansatz bringt Datacenter-Stakeholder und -Anbieter zusammen, um an den besten Entscheidungen für Konzeption und Konstruktion zu arbeiten. Jeder, der transparent und synchron arbeitet, trägt zur Effizienzsteigerung bei, die die Produktivität im gesamten Ökosystem optimiert. Infolgedessen verbessert dieser Ansatz sowohl die Geschwindigkeit als auch die Qualität der Konzeption und Konstruktion von Datacentern. 

Der Aufbau strategischer Partnerschaften kann auch dazu beitragen, dass Planer und Anbieter mehr Ressourcen an den Tisch bringen und die Herausforderungen der Lieferkette verringern. Beispielsweise können Partner ihre eigenen Produktionskapazitäten, Produktbestände und Arbeitskräfte zur Verfügung stellen. Abhängig von ihrer Größe können sie auch die Kaufkraft haben, um auf schwer zu findende Produkte zuzugreifen. Sie können auch Fachkenntnisse anbieten, um Planern und Anbietern dabei zu helfen, Alternativen zu herkömmlichen, individuellen Datacenter-Entwürfen zu finden, die dazu beitragen können, Datacenter effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

Wählen Sie einen erfahrenen strategischen Partner 

Die Experten von Schneider Electric verfügen über jahrelange Erfahrung hinsichtlich der Unterstützung von Cloud- & Colocation-Kunden bei der Konzeption und Konstruktion ihrer großen Datacenter mit zeitsparenden Standardlösungen wie den vorkonfektionierten modularen EcoStruxureTM  Datacentern und

digitalen Design-Tools zur Beschleunigung der Markteinführung. Die vorkonfektionierten Module von EcoStruxure bieten die gleiche Qualität und Funktionalität wie herkömmliche Stick-Systeme, sind jedoch mit einer vorintegrierten, vernetzten Strom- und Kühlungsinfrastruktur ausgestattet. Da die Komponenten vor der Auslieferung an den Einsatzort entworfen, ausgewählt, installiert und werksseitig getestet werden, können neue Datacenter-Kapazitäten in nur einem Bruchteil der Zeit bereitgestellt werden, wobei weniger Personal vor Ort benötigt wird. 

Die modulare Konstruktion bietet außerdem Möglichkeiten, die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit während der Planung zu optimieren, und ermöglicht eine Produktionseffizienz, die die Produktverfügbarkeit und -qualität besser vorhersehbar macht. Digitale Tools zur Zusammenarbeit wie das ETAP-Programm (Electrical Transient and Analysis Program) für digitale Zwillinge unterstützen beratende Ingenieure und Planer bei der weiteren Vereinfachung und Standardisierung ihrer Konstruktionsarbeit. Mit ETAP können Ingenieure Stromversorgungssysteme modellieren und testen, bevor physische Prototypen gebaut werden. Dadurch können sie Komponenten und Teilsysteme auswählen oder ersetzen, die den Einfluss auf die Umwelt verringern oder die Energieeffizienz optimieren, um zu gewährleisten, dass Projekte von Anfang an effizienter und nachhaltiger sind.

eGuide zu Softwarelösungen für beratende Ingenieure aufrufen

Erfahren Sie mehr über diese und andere Lösungen, um die Planung von Datacentern zu vereinfachen und die Zeit bis zur Bereitstellung zu verkürzen, indem Sie den eGuide Softwarelösungen für beratende Ingenieure lesen. Dieser eGuide bietet Ressourcen zur Anpassung und Skalierung in einem anspruchsvollen Markt.

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