Data Center

Automobilvertrieb vs. Vertrieblerin in der Technologie

Von Luxus-Autos zu Highquality-Micro-Datacentern – Mariko Zühlke

Das Getriebe kann noch so gut sein, die Karosserie unendlich schick und hochwertig, ist der Anlasser kaputt, lässt sich das Fahrzeug einfach nicht bewegen.
Mariko Zühlke verkaufte schon immer nicht nur den schnellen Sportflitzer oder das moderne Familienauto, sondern ein Gesamtkunstwerk. Jahrelang brachte sie in der Automobilbranche das breitgefächerte Mercedes-Produktportfolio an Mann oder Frau. Heute hat sie das Produkt gewechselt, die Marschroute aber beibehalten. Als Partner Account Manager bei APC by Schneider Electric in der Schweiz bietet sie mit ihrem Produkt nicht „einfach nur“ Micro-Datencenter an, sondern sie verkauft Lösungen. „So anders als in der Automobilbranche ist das eigentlich gar nicht“, erklärt die gebürtige Düsseldorferin. „Als Vertrieblerin in der Technologiebranche wird der Bedarf deiner Kunden ermittelt und maßgeschneiderte Lösungen kreiert, die gemeinsam dieses Bedarfsnetz spinnen. Habe ich früher Ausstattung, PS-Zahl oder Zylinder abgefragt, frage ich jetzt nach elektronischer Versorgung, nach Datenschutz und räumlichen Sicherheitsvorkehrungen.“ Und genauso wie in der Automobilbranche ist Mariko auch als weibliche Vertrieblerin in der Technologie eine Rarität.

Als Frau im Haifischbecken – Automobil- und Technologiebranche

Schon immer hat sich Mariko für die „anderen“ Wege im Leben interessiert. Während ihre Freundinnen das klassische BWL-Studium nach der Schule einschlugen, wollte sich Mariko schon früh spezialisieren. „Eine Spezialisierung hilft dir, direkt zu Beginn deiner Berufskarriere eine höhere Kompetenz aufzubauen“, beschreibt sie. „Du lernst nicht nur die Grundlagen, sondern du passt sie auf dein Thema an. Das kann dich stärken.“ Nach der Ausbildung zur Automobilkauffrau bei BMW, entschied sich die Düsseldorferin deswegen, ein spezielles Betriebswirtschaftsstudium für die Automobilbranche obendrauf zu legen. Anschließend erklomm sie Stück für Stück die Karriereleiter und landete mit Anfang 20, als eine der jüngsten Verkäuferinnen, in der „Erlebniswelt Salzufer“ bei Mercedes in Berlin – dem IN-Autopark um die Jahrtausendwende. „Es gab einen Wasserfall, eine Indoorkletterwand und ein großes Restaurant – es war einfach ein kompletter Erlebnispark, für Jung und Alt, jeder konnte sein Traumfahrzeug mit allen Sinnen erleben“, erinnert sich die heute 38-Jährige. „Da war für mich eine unvergessliche Zeit und ich habe unheimlich viel gelernt.“

Mariko steht vor einem Schaltschrank

Bewusst hat sich Mariko für den Umstieg in die Technologiebranche entschieden

Women in Tech – „Als Frau musst du noch mehr überzeugen“, sagt Mariko

Schon zu dieser Zeit verstand es Mariko, mit Verkaufsgeschick zu überzeugen. Ihre Strategie: Die ersten Minuten einer Begegnung zählen. „Dazu gehört Branchenkenntnis, Fachwissen aber auch Menschenverstand“, erklärt die Partner Account Managerin. „Und egal, ob bei Schneider Electric oder bei Mercedes, das Vorgehen ist im Grundsatz immer gleich.“ Entsteht mit dem potenziellen Kunden ein Gespräch, sind die ersten Sätze entscheidend. Denn hier, so beschreibt die Vertrieblerin im Technologiebereich, entschließt sich der Gesprächspartner, ob er Mariko als Expertin anerkennt.

Gemeinsamkeiten des Vertriebs in der Technologiebranche und der Automobilbranche

Hat die Automobilbranche mit der Technologiebranche auf den ersten Blick also nicht viel gemein, entdeckt derjenige, der ins Detail geht, immer mehr Parallelen. Das war einer der Gründe, warum sich Mariko vor rund eineinhalb Jahren dazu entschied, ihren ursprünglichen Job hinter sich zu lassen und als Vertrieblerin bei Schneider Electric anzufangen. „Für mich sind Qualitätsmerkmale im Produkt entscheidend“, beschreibt sie. „Mercedes war nicht einfach nur irgendeine Marke, sondern sie steht für Sicherheit und gehobenen Standard. Das habe ich bei Schneider Electric auch direkt gespürt. Die Produkte sind nicht nur gut, sondern Schneider Electric denkt nachhaltig und zukunftsorientiert. Dieses Fundament brauche ich, um erfolgreich verkaufen zu können. Ich möchte hinter meiner Marke stehen.“

Aus sicheren Autos werden sichere Mini-Datencenter – Auch heute verkauft Mariko Zühlke Sicherheit

Gemeinsam mit einem weiteren Kollegen betreut Mariko heute die gesamte Schweiz rund um das Thema Mini-Datencenter. Vom einzelnen Rack bis zur gesamten Rackreihe oder aber auch von einzelnen Räumen bis hin zum gesamten Gebäude kann die 38-Jährige alles anbieten. „Im Rahmen der Digitalisierung werden zuverlässige Micro Data Center immer wichtiger“, erklärt die Expertin. „Egal ob Arztpraxen zur Speicherung von Patientendaten, Anwaltskanzleien, die mit Falldokumentationen arbeiten, oder aber auch große Unternehmen, die den gesamten Datenbereich sichern möchten, ein sicheres All-in-One-Rechenzentrum ist oft wegweisend.“

Unterbrechungsfreie Stromversorgung mit APC Lego Baustelle

Für alle die richtige Lösung – APC by Schneider Electric

Micro Data Center mit besonderer Sicherheitstechnologie

Dabei bietet APC by Schneider Electric eine kompakte Komplettlösung an, die über Komponenten wie Software, Stromverteilung, Kühlung und Überwachung eine sichere Datenspeicherung möglich macht. „Das Thema Sicherheit hat für unsere Daten höchste Priorität, auch hier ist es ähnlich beim Auto: Denn du würdest dir auch keinen Neuwagen ohne Airbag oder Warnsystem kaufen“, beschreibt Mariko. Berät sie ihre Kunden rund um das Thema Micro Data Center, erklärt sie deswegen auch immer ganz genau die Sicherheitsvorkehrungen im Produkt.  Das APC Micro Data Center enthält Be- und Entlüftungsmechanismen oder eine Klimatisierung, aber auch physikalische Sicherheitselemente werden verbaut, um Gefahren und Risiko frühestmöglich zu erkennen. „Unsere Systeme haben zum Beispiel einmal bei einem Kunden angeschlagen, als hier ein Rohrbruch im frühesten Stadium registriert wurde“, erinnert sich Mariko. „So konnten wir nicht nur den Serverraum retten, sondern auch die gesamten Räumlichkeiten.“ Und hier, so erklärt sie weiter, würde sich wieder der Kreis schließen. „Früher schicke Autos, heute hochintelligente Systeme“, sagt Mariko. „Am Ende ist es die Qualität, die für mich zählt.“

Zu unseren aktuellen Jobs für Berufseinsteiger:innen, vom dualen Studium bis zum Praktikum, geht es hier! Wir haben noch einige wenige Studienplätze frei – bewirb Dich! 

Folge Schneider Electric bei Instagram und verpasse keine Updates von uns!


No Responses

Kommentar abgeben

  • (will not be published)