Schneider Team – Willkommen im Schneider Electric DACH Blog https://blog.se.com/de Globaler Spezialist in Energiemanagement und Automation Thu, 21 Jun 2018 11:41:31 +0000 de-DE hourly 1 LGBTI bei Schneider Electric – wir setzen uns für Gleichberechtigung und Diversity ein https://blog.se.com/de/arbeiten-bei-schneider-electric/2018/06/20/lgbti-bei-schneider-electric-wir-setzen-uns-fuer-gleichberechtigung-und-diversity-ein/ https://blog.se.com/de/arbeiten-bei-schneider-electric/2018/06/20/lgbti-bei-schneider-electric-wir-setzen-uns-fuer-gleichberechtigung-und-diversity-ein/#respond Wed, 20 Jun 2018 07:58:17 +0000 https://blog.schneider-electric.de/?p=1354 „Egal worauf du stehst – bei uns bist du willkommen!“ Das ist die starke Botschaft, die unsere beiden Referenten Jan Bremer und Franziska Reiners im „Company Slam“ auf der diesjährigen... Read more »

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„Egal worauf du stehst – bei uns bist du willkommen!“ Das ist die starke Botschaft, die unsere beiden Referenten Jan Bremer und Franziska Reiners im „Company Slam“ auf der diesjährigen Karrieremesse „women&work“ sendeten. Egal welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder welche sexuelle Orientierung unsere 145.000 Mitarbeitenden weltweit haben, bei uns sind alle willkommen.

Wir sind Unterzeichner der UN Free & Equal Standards of Conduct for Business

LGBTI – das steht für Lesbian, Gay, Bi, Trans und Intersex. Sexuelle Orientierung gehört neben Alter, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, Behinderung und Herkunft zu den Kerndimensionen von Vielfalt.  Uns ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter überall auf der Welt in einem respektvollen Umfeld arbeiten. Um das Bewusstsein für Vielfalt zu schaffen und Gleichstellung von LGBTI-Mitarbeitern zu fördern, haben wir uns als Unternehmen in diesem Jahr weltweit gegen Diskrimierung bekannt und uns der UN Free & Equal Bewegung angeschlossen.

Das Human Rights Büro der Vereinten Nationen hat fünf Verhaltensnormen entwickelt, um die Wirtschaft bei der Bekämpfung der Diskriminierung von LGBTI-Personen zu unterstützen. Gemeinsam mit 60 anderen großen Unternehmen hat auch Schneider Electric die UN Free & Equal Standards of Conduct for Business unterschrieben.

In diesem Sinne ist Schneider Electric Unterzeichner der Charta der Vielfalt sowie der UN Free & Equal Standards of Conduct for Business. Hiermit verpflichten wir uns:

  1. Menschenrechte kontinuierlich zu respektieren,
  2. Gegen arbeitsplatzbezogene Diskriminierung vorzugehen,
  3. LGBTI-Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu unterstützen,
  4. Diskriminierung und damit verbundenes missbräuchliches Verhalten gegenüber LGBTI-Kunden, Lieferanten und Distributoren zu verhindern und
  5. Für Menschenrechte von LGBTI-Personen in den Netzwerken einzustehen, in denen wir tätig sind.

UN Free & Equal Standards of Business Conduct

Die LGBTI-Gleichstellung ist eine Reise, die noch lange nicht vorbei ist. Gerade für Unternehmen, die in einem multinationalen Umfeld tätig sind und von unterschiedlichen kulturellen Rahmenbedingungen abhängen, sind die UN Free & Equal Principles ambitionierte Ziele. Wir werden als Unternehmen weiterhin nach Möglichkeiten suchen, unsere internen Richtlinien und Prozesse zu erneuern, um sicherzustellen, dass alle unsere Mitarbeiter unabhängig vom Standort Chancengleichheit erfahren.

Vielfalt ist ein Teil unserer DNA

Warum Diversity & Inclusion für Schneider Electric eine große Rolle spielt, erklärt Frederic Thau, Vice President Talent Management Europe Operations: „Wir glauben, dass die Vielfalt der Menschen bei Schneider Electric unser Unternehmen zu einem großartigen Unternehmen macht. Es ist unsere Philosophie, allen Menschen bei Schneider Electric die gleichen Chancen zu bieten und Ihnen dieselbe Wertschätzung entgegen zu bringen. Nur so können wir gemeinsam im Team das Beste erreichen. Wir glauben, dass Unternehmen eine Schlüsselrolle dabei einnehmen eine Gesellschaft zu schaffen, in der Vielfalt und Inklusion Realität sind. Und wir wollen Vorreiter und Beispiel für dieses erklärte Ziel sein.“

Als Teil der Bewegung feiern wir LGBTI

Im Rahmen des Pride-Monats Juni veranstaltet Schneider Electric am heutigen Tag weltweit an vielen Standorten Events, um offene Dialoge mit Führungskräften und Mitarbeitern zu fördern. Auf diese Weise wollen wir Vielfalt feiern und das Bewusstsein für die Rechte von LGBTI-Mitarbeitern schärfen.

LGBTI Celebration bei Schneider Electric

Laut einer Studie des Völklinger Kreises treten jedoch lediglich 12% aller Homosexuellen im Berufsleben als offen homosexuell auf – dabei ist die Motivation von Beschäftigten höher, wenn ihre sexuelle Orientierung und Identität akzeptiert wird.

Philippe Ferreira Duarte ist seit 2013 Mitarbeiter bei der Schneider Electric Schweiz AG in Ittigen in der Schweiz und hat sich nicht „im klassischen Sinne“ geoutet. Wie er mit dem Thema umgeht und welche Erfahrungen er bei Schneider Electric gemacht hat, beschreibt er wie folgt:

„Als die Frage kam, was ich am Wochenende mache, war ich ehrlich und habe gesagt, dass ich mit meinem Partner unterwegs bin. Dies war quasi ein Outing zwischen den Zeilen, aber auf natürliche Art. Schockiert war keiner, einige waren vielleicht ein bisschen erstaunt, aber die meisten Arbeitskollegen haben völlig locker reagiert. Es kamen höchstens interessierte Fragen, wie das denn so ist bzw. wie ich privat damit umgehe.“

Was zählt ist der Mensch – Etikette sind nicht notwendig

Philippe Ferreira Duarte

„Es hat sich danach nichts verändert, niemand hat sich von mir distanziert oder so. Ich werde einfach für die Person gemocht, die ich bin und nicht wegen dem Etikett ‚schwul‘. Man braucht sowieso keine Etikette zu benutzen – das ist unnötig. Mein jetziger Vorgesetzter steht, was das betrifft, auch total hinter mir. Ich finde es einfach schön, in einer Firma zu arbeiten, wo es egal ist, worauf man steht. Das passt auch zur multikulturellen Firmenphilosophie – die sexuelle Orientierung gehört genauso dazu, wie die Herkunft zum Beispiel. Schneider wird da seiner Rolle als Weltkonzern völlig gerecht.“

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Revolution Industrie 4.0 – Wie der Maschinenbau vom Internet der Dinge profitiert https://blog.se.com/de/internet-der-dinge/2018/05/24/revolution-industrie-4-0/ https://blog.se.com/de/internet-der-dinge/2018/05/24/revolution-industrie-4-0/#comments Thu, 24 May 2018 13:57:27 +0000 https://blog.schneider-electric.de/?p=1316 Die Digitalisierung beschäftigt uns alle – auch der Maschinenbau ist längst Mittendrin in der Industrie 4.0. Das Industrial Internet of Things (IIot) stellt ganz neue Herausforderungen an Industrie und Maschinenhersteller,... Read more »

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Die Digitalisierung beschäftigt uns alle – auch der Maschinenbau ist längst Mittendrin in der Industrie 4.0. Das Industrial Internet of Things (IIot) stellt ganz neue Herausforderungen an Industrie und Maschinenhersteller, denen sich Schneider Electric tagtäglich stellt. Unser Experte André Uhl erklärt uns wie.

Die Industrie steht vor einer Zeitenwende – schauen Sie sich doch nur mal auf unserem Blog um! Unsere Themen handeln von  optimierten Lieferketten, vernetzten Gebäuden, intelligenten Kransteuerungen, smarten Müllcontainern und 3D-Druckern. Noch nie was von Industrie 4.0 gehört? Fast unmöglich! Mitten drin im Thema ist André Uhl aus dem Bereich Innovation & Technology bei Schneider Electric. André bildet die Speerspitze der Innovation, wenn es um neue Möglichkeiten und Konzepte für Industriethemen der Zukunft geht.

Ein Delta-Roboter, typisches Beispiel für eine Maschine im Verpackungsbereich

„Es fing damit an, dass Maschinenbauer schon vor zehn Jahren gemerkt haben: Wenn ich eine Maschine an das Netz anschließe, muss ich nicht jedes Mal hinfahren, um sie zu warten“, erklärt Uhl. „So konnte sich auch ein kleinerer Mittelständler international aufstellen.“ Digitalisierung erschließt die Möglichkeiten zur Globalisierung. Heute kann jeder über Soziale Netzwerke der ganzen Welt etwas zurufen oder über einen kleinen Onlineshop zu Hause Handgefertigtes in die Welt verkaufen. Und nicht nur die großen Unternehmen profitieren, auch ein spezialisierter Mittelständler kann eine Fernwartung seiner Maschinen im Ausland vornehmen. Der Zugang zum Netz öffnet die Tore zur Welt.

Digitale Zwillinge bieten ein digitales Abbild einer echten Maschine

Das zeigen auch die Möglichkeiten eines sogenannten „Digital Twin“ – eines digitalen Abbilds einer echten Maschine. „Früher musste jeder Entwickler eine echte Steuerungseinheit auf seinem Schreibtisch liegen haben und schauen wie diese reagiert“, sagt Uhl, „Heute macht das der Computer.“ Der Entwickler kann so Software und Steuerungstechnik für eine Maschine entwickeln, die er selbst nie gesehen hat. Wie genau das funktioniert, haben wir schon in einem anderen Blog zum Digitalen Zwilling näher erklärt. „Das Tolle ist: Wir können sämtliche Parameter und Spezifikationen aus der Cloud abrufen“, so André Uhl.

Auch in einer CNC Fräse fallen Daten an – smarte Datenanlayse hilft dabei, den Einsatz der Maschine effizienter zu gestalten

Industrie 4.0? „Das ist wie beim Smart Home.“

Die Cloud – Sie ist eines der Lieblings-Buzzwords aller Entwickler und Innovationsgurus, doch bei Schneider Electric findet die Cloud schließlich in die praktische Anwendung. „Jeder kann sich das so vorstellen, dass alle Daten der Geräte direkt in die Cloud hochgeladen werden“, sagt Uhl. „Das heißt auch: Wir können Analysen direkt über alle Daten in der Cloud stattfinden lassen.“ Millionen von Daten sind jederzeit und von überall abrufbar, irgendwo auf einem Server gespeichert. Eine genaue Betrachtung dieses Datenschatzes liefert enorme Möglichkeiten zur Optimierung. Stichwort: Big Data! Das erfordert wiederum eine gewisse Standardisierung. Diese liefert Schneider Electric zum Beispiel in Form eines Informationssystems an kleinere Mittelständer. Die Frage ist: Wie können alle Maschinen an die Cloud angekoppelt und lesbar werden? Uhl fasst es so zusammen: „Das ist wie bei einem Smart Home, wenn Sie da mal versucht haben etwas einzurichten: Zehn verschiedene Hersteller, von Lampen oder Thermostaten, zu vernetzen ist eine echte Herausforderung – da ist eine Standardisierung wirklich hilfreich.“

Datenanalayse und Steuerung direkt an der Maschine….

….oder per Cloudanbindung auf dem mobilen Endgerät. Auch das ist Industrie 4.0

Hauptsache der Videostream hakt nicht

Die Digitalisierung der Industrie birgt noch ganz andere Herausforderungen – beim Netzwerk zum Beispiel: Große Datenmengen müssen gleichzeitig von der Maschine hoch- sowie heruntergeladen werden. Wie groß sind diese Datenmengen? Wie wäre es mit einem Live-Videostream? Eine Zählmaschine erfasst beispielsweise Pakete und kickt solche, die schlecht verklebt sind, raus. Große Datenmengen also. „Wenn zuhause beim Netflix Schauen einmal der Stream hängt, ist das nicht schlimm. Wenn eine Maschine anhand der Videobilder in Echtzeit reagiert und der Stream hängt, ist das eine Katastrophe!“, so Uhl. Die Fallhöhe der Herausforderungen im Industrial Internet of Things ist schon eine andere, aber vielleicht sind sie genau deshalb so interessant.

15 Jahre Karriere und immer noch Spaß dabei

André Uhl

Für André Uhl sind diese Herausforderungen, die nur mit innovativen Ideen und Konzepten angegangen werden können, der Spaßfaktor seiner Arbeit. Schon in seinem Studium zum Elektroingenieur und seiner Diplomarbeit bei ELAU – später ein Teil von Schneider – stellt er sich diesen Aufgaben. Für Maschinenbauer entwickelt er standardisierte Funktionsbausteine für die Robotik von Maschinen. Nach dem Studium arbeitet er bei Schneider schließlich als Applikationsingenieur im Verpackungsmaschinenbau. Hier berät er Kunden hinsichtlich der Produkte und Lösungen von Schneider Electric.

Doch es zieht ihn zurück in die Entwicklung: Uhl übernimmt die Verantwortung für den Maschinenautomatisierungsbereich und entwickelt Steuerungs-, Sicherheits- oder Antriebstechnik. Seit 2 Jahren ist Uhl nun in der übergeordneten Position „Innovation & Technology“. Dort arbeitet er an innovativen Konzepten, kooperiert mit Hochschulen und organisiert über verschiedene Industrie- und Produktbereiche hinweg Ideen: „Es ist jeden Tag etwas anderes, wir bilden tatsächlich die Speerspitze der Innovation und sind ständig in der Entwicklung – das macht Spaß“, so Uhl.

 

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Maschinensimulation – Was ist ein digitaler Zwilling? https://blog.se.com/de/internet-der-dinge/2018/05/11/digitaler-zwilling/ https://blog.se.com/de/internet-der-dinge/2018/05/11/digitaler-zwilling/#respond Fri, 11 May 2018 12:40:34 +0000 https://blog.schneider-electric.de/?p=1307 Die Digitalisierung beschleunigt auch die Globalisierung, so kann Schneider Electric dank Simulationstechnik weltweit Maschinen programmieren ohne physisch vor Ort zu sein. Was die Maschinensimulation für Maschinenbau und Produktionstechnik in der... Read more »

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Die Digitalisierung beschleunigt auch die Globalisierung, so kann Schneider Electric dank Simulationstechnik weltweit Maschinen programmieren ohne physisch vor Ort zu sein. Was die Maschinensimulation für Maschinenbau und Produktionstechnik in der Industrie 4.0 bedeutet und wieso der digitale Zwilling so wertvoll ist, weiß unser Experte Toni Schneider.

Hallo Toni. Heute geht es um Simulationstechnik im Maschinenbau. Können Sie mir, einem Laien, einmal erklären was das bedeutet?

Die Maschinensimulation benutzen wir bei Schneider Electric, um Software für eine Maschine zu schreiben, ohne dass wir diese Maschine vor Ort haben. Das kann zum Beispiel Automatisierungssoftware sein. Der Aufbau der Maschine ist dabei bekannt, beispielsweise weiß ich wie viele Motoren es gibt und wo sie sitzen. Es gibt auch eine CAD-Zeichnung dieser Maschine, ich habe sie nur nicht physisch vor Ort. Trotzdem kann ich unter diesen Voraussetzungen mit den richtigen Tools für das Gerät die Steuerungs-Software schreiben.

Wie läuft das genau ab?

Es gibt einen Simulations-PC, der genau die Abläufe in der Maschine nachempfinden kann. Wenn ich also die Steuerungs-Software, die ich gerade programmiert habe, an diesen PC anschließe, spiegelt dieser jede Reaktion der Maschine, auf der meine Software einmal laufen soll. Ich weiß genau wie jedes einzelne Bauteil reagiert oder reagieren wird, wenn die Maschine irgendwo aufgebaut ist.

Viele Monitore, doch programmiert wird für eine Maschine, die tausende Kilometer entfernt steht

Schneider Electric kann also Software für eine Maschine programmieren, die tausende Kilometer entfernt steht oder noch nicht einmal aufgebaut ist?

Was wir machen ist eine Reaktion auf die Globalisierung. Unsere typischen deutschen Maschinenbauer verlagern ihre „Brot-und-Butter-Maschinen“ gerne in die Schwellenländer, wie China, Indien oder Brasilien. Ich sage etwas ketzerisch „Brot-und-Butter“, weil diese Maschinen in großer Stückzahl gebaut werden, die aber auch sehr eng in der Kostenbetrachtung sind. Wird das Gerät nun in China aufgebaut, kann man die dazugehörige Software natürlich vor Ort programmieren. Einfacher ist es aber dies in Deutschland zu tun und über ein Modem oder mit einer SD-Karte das fertige Programm direkt einzuspielen.

Warum nutzt man die Simulations-Software gerade bei solchen Brot-und-Butter-Maschinen?

Diese Maschinen werden mit einer Stückzahl von mehr als 500 im Jahr gefertigt. Die laufen dann für 6 bis 10 Jahre und dann hat sich die Investition abgezahlt. Unser Vorteil ist nun, dass diese Maschinen nur wenig verändert werden, nur die Software wird aktualisiert, auch hinsichtlich Effizienzkriterien und technologischer Weiterentwicklungen. Die Maschinen können so in einem Land, in dem günstig produziert wird, stehen. Am Innovationsstandort Deutschland schreiben wir die passende Software und müssen dank der Simulations-Software dafür nicht mal vor Ort sein.

Das klingt nicht direkt einfach. Was ist denn die Herausforderung bei der Arbeit mit Simulationen?

Das ist immer eine Zusammenarbeit mit einem Maschinenbauer und der Firma, die den Simulations-PC erstellt. Noch mal: Der Simulations-PC ist reine Software, in die eingespielt wurde, wie zum Beispiel ein Motor in der Maschine reagiert. Wenn ich dem PC sage: „Motor starte mal mit einer Geschwindigkeitsrampe von 0 auf 100 Prozent“, dann sagt mir der PC, dass das zwei Sekunden dauert. Das muss ich der Software erst einmal beibringen, damit sie alle Reaktionen, die die Maschine auch tatsächlich abgeben würde, einprogrammiert hat.

Auf der anderen Seite muss eine Steuerungs-Software geschaffen werden, mit der Befehle an die Maschine gegeben werden können. Das sind im Grunde also zwei Programme! Der Maschinenbauer programmiert mit der Steuerungssoftware die Aktion, der Hersteller des Simulations-PCs die Reaktion. Zu Beginn einer neuen Maschinengeneration ist das ein doppelter Aufwand.

Simulationen gewähren einen Blick in den digitalen Zwilling einer Maschine

Und der Aufwand lohnt sich?

Ja, dafür können, wenn der Simulations-PC einmal fertig ist, von überall neue Optionen und Upgrades in die Steuerungs-Software eingebaut werden. Das heißt, ich kann hier in Deutschland an meinem Schreibtisch sitzen und eine Steuerungs-Software programmieren, die ich dann an meinem Simulations-PC testen und alle Reaktionen auf meine Software bekommen kann. Ich kann also eine Maschine komplett ausprogrammieren, ohne sie jemals de facto gesehen zu haben.

Kann es nicht passieren, dass die virtuelle Maschine sich am Ende doch anders verhält, als die Maschine in der realen Fabrikhalle?

Ja, die reine Maschinensimulation geht von einer idealen Maschine aus. Wenn ich sage: „Bitte beschleunige von 0 auf 100 Prozent in zwei Sekunden“, wird mir der Simulations-PC diese Beschleunigung ideal zeigen. Jetzt kann es in der realen Maschine sein, dass die Motoren so ausgelegt sind, dass ein bestimmtes Gewicht in der Maschine den Motor zu sehr stresst und er diesen Idealwert nicht einhalten kann. Solche dynamischen Prozesse umfasst die Maschinensimulation noch nicht. Der Stand der Technik kann mir momentan noch nicht sagen, ob eine Maschine in der realen Welt bei zu hoher Beschleunigung durch die Halle hüpft.

Wie löst man dieses Problem?

Dazu nutzen wir am Markt frei verfügbare Software für dynamische Prozesse, die wir dann mit der Maschinenlogik kombinieren. Dieses Programm kann berechnen, was passiert wenn ein Gewicht mit einer bestimmten Beschleunigung hin und her bewegt wird: Geht die Maschinenhalterung kaputt oder hüpft die Maschine?

Was glauben Sie, wo steht diese Technik in 5 bis 10 Jahren? Wohin geht der Trend?

Im Verband für Maschinen und Anlagenbau (VDMA) wird schon länger diskutiert, ob nicht unterschiedliche Konstruktionstools zusammenschmelzen können: Also die mechanische Zeichnung, gemeinsam mit einer elektrotechnischen Konstruktion, zusammen mit einer Standardfunktion als Modul. Eine Standardfunktion wäre zum Beispiel die Maschine soll „abwickeln“ oder „schneiden“ oder „pressen“. Die Zukunftsvision ist folgende: Mein Kunde bestellt bei mir in einem Formular eine Maschine aus drei Modulen. Er benötigt eine Maschine, die Stoff erst abwickelt, dann zuschneidet und dann presst. In dem Moment, in dem er das bestellt, erstellt eine Software direkt und automatisch die elektrotechnische Auslegung eines Schaltschranks und die Erstellung der Maschinensoftware. Das ist die Vision –da sind wir noch ein paar Jahre von entfernt, aber der Weg geht ganz klar dort hin.

Was müsste ich denn gelernt haben, um bei Schneider Electric mit solcher Technik zu arbeiten?

Noch das übliche: Das geht los mit dem reinen Techniker oder Ingenieur, der im Grunde eine Maschine von der mechanischen Seite konstruiert. Dann ist das ganze Thema Elektrokonstruktion, Schaltschrankbau etc. wichtig. In Zukunft wird selbstverständlich der gesamte IT-Bereich relevant, egal ob nun Bachelor oder Master. Das werden die Hauptakteure in dem Bereich sein. Aber da ist noch nicht Schluss! Wenn ich weiß, wie sich eine Maschine bewegt und wie diese aufgebaut ist, dann weiß ich auch wo sie gefährlich wird. Wir brauchen Leute, die sich mit funktionaler Sicherheit befassen, damit sich niemand beim Bedienen der Maschine verletzt. Früher war das kein Thema bei Schneider Electric, als wir noch ein reiner Elektrohersteller waren, heute sind diese Berufe im Fokus, da wir Maschinen von A bis Z planen.

Toni vielen Dank für die Zeit.

Ich danke auch!

 

Zur Person:

Toni Schneider

Toni Schneider ist Teil des Mehrwertteams bei Schneider Electric. Fachgebiet: Alles mit Vernetzung, IoT, Digitalisierung und Industrie 4.0. Sein Anspruch ist innovativ zu sein, zukunftsweisend, und einen Schritt weiterzudenken. „Das Ziel ist es, nicht nur Kundenwünsche zu erfüllen, sondern immer noch etwas oben drauf zu legen.“ Mehr von Toni lest ihr hier und hier.

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Von IoT bis Smart Home: Agile Softwareentwicklung bei Schneider Electric https://blog.se.com/de/softwareloesungen-fuer-die-industrie/2018/04/10/software-entwicklung/ https://blog.se.com/de/softwareloesungen-fuer-die-industrie/2018/04/10/software-entwicklung/#respond Tue, 10 Apr 2018 15:53:41 +0000 https://blog.schneider-electric.de/?p=1230 Nicht jeder denkt bei Schneider Electric gleich an Software. Aber natürlich braucht heute jede Gebäudeautomatisierung, jedes Smart Home und natürlich das Internet der Dinge (IoT) bzw. die Industrie 4.0 auch... Read more »

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Nicht jeder denkt bei Schneider Electric gleich an Software. Aber natürlich braucht heute jede Gebäudeautomatisierung, jedes Smart Home und natürlich das Internet der Dinge (IoT) bzw. die Industrie 4.0 auch immer die passende Software – und jeder Anwender in der Praxis muss sie nutzen können. Das stellt Entwickler, Manager, Kunden, und die Kommunikation zwischen allen dreien, vor ganz neue Herausforderungen.

Wir gehen einen langen grauen Flur entlang. Das einzige Geräusch ist der Hall unserer Schritte und das Summen der Neon-Röhre. „Normalerweise gehen wir hier nicht runter“, sagt mir ein sichtlich nervöser Mann im Anzug. Er soll mir die Software-Entwicklung zeigen. Endlich erreichen wir eine Holztür. Direkt nebenan geht es zum Serverraum. Wir klopfen. Von innen hören wir ein Räuspern, dann ein Rumpeln, als würde sich jemand aus Geröll befreien. Die Tür öffnet sich. Vor uns steht ein junger Mann: dicke Brillengläser und Karohemd. Hinter ihm ein dunkler Raum, nur von einem Bildschirm mit endlosen Codezeilen beleuchtet. Daneben liegen alte Pizzakartons und Eistee-Tetrapacks. „Entschuldigen Sie bitte“, sagt der Anzugträger, „Normalerweise kommt er nur heraus, wenn was mit dem Server nicht stimmt.“

Übersetzer zwischen Techniker und Anwender

Keine Sorge, so sieht es hoffentlich in keinem Unternehmen mehr aus. Ganz sicher nicht bei Schneider Electric. Dennoch sah so oder so ähnlich das Zerrbild aus, was viele Menschen von der Software-Entwicklung hatten. „Heute ist Software-Entwicklung völlig anders“, erklärt uns Christian Platzer, Marketing Projektmanager bei Schneider Electric in Marktheidenfeld. Moment mal! Marketing? „Ich bin quasi der Übersetzer von dem, was der Anwender möchte, und was der Entwickler anbietet“, erklärt Platzer, „Im Upstream-Marketing schauen wir über diverse Analysen und in Gesprächen mit Kunden, was ein Produkt in Zukunft können soll und muss.“

Christians Schreibtisch: Ein Arbeitsplatz mit Aussicht

 

Blick in die „Mall“ am Standort Marktheidenfeld – Top Arbeitsbedingungen auch für Software-Profis

Christian Platzer, 31 Jahre, nimmt bei Schneider Electric die Rolle eines SCRUM Product Owners ein. SCRUM ist, für die, die sich in der Welt der Entwicklung nicht so auskennen, ein neue Art des Entwicklungsmanagements: Teams übernehmen eigenständig Aufgaben aus einem Projekt, arbeiten in kurzen Intervallen von zwei bis drei Wochen, stimmen sich ständig innerhalb des Teams und mit den Kunden ab, Feedback wird früh und häufig in den Prozess aufgenommen, sodass der Kunde schnell Prototypen ausprobieren kann. „Ich als Product Owner habe dabei das Backlog, also alle zu erledigenden Aufgaben, im Blick. Alle zwei Wochen treffen wir uns im Team, und schauen was wir geschafft haben, wo Herausforderungen lagen, wie es in den nächsten zwei Wochen weitergeht und wie die Zusammenarbeit läuft. Ich gebe Vorschläge zur Priorisierung an das Team weiter, und stimme mich darüber hinaus mit den Kunden ab“, so erklärt Platzer seine Rolle. Doch wo liegt eigentlich der Vorteil zum klassischen Wasserfallmodell, bei dem am Anfang eines Projekts alle Anforderungen definiert und nach und nach abgearbeitet werden?

Christian Platzer bei der Arbeit

Lieber ein wendiges Boot als ein schneller Dampfer

„Der Begriff ‚agil‘ beschreibt es sehr gut: Wir sind nicht schneller aber dafür wendiger“, so Platzer. „Die Projekte bei Schneider Electric sind äußerst komplex, da ist es besser ein kleines wendiges Boot zu sein, dass schnell auch mal die Richtung ändern kann, als ein großer schwerer Dampfer, der zwar schnell ist, aber einen riesigen Wendekreis hat.“ Anders als beim Wasserfallmodell, erfahren die Entwickler ständig, ob ihr Kunde etwas mit dem neuen Produkt anfangen kann. Die Entwicklungsprojekte sind viel zu komplex, um an Anfang alle Anforderungen an das Produkt zu Überblicken. Anhand von Prototypen kann der Anwender testen, ob das Produkt seinen Zweck erfüllt. Es wird so schnell klar, was er braucht, in welcher Form er es braucht und in welchem Kontext er es anwendet. „So merken wir viel schneller, ob wir in die falsche Richtung fahren“, sagt Platzer. Damit dieses Feedback zwischen Anwender und Entwicklung funktioniert, gibt es Personen wie ihn.

Aus der Praxis lernen

Als studierter Informatiker hat Christian Platzer selbst in der Software-Entwicklung bei Schneider Electric gearbeitet, dort auch sein Praxissemester im Studium verbracht und seine Diplomarbeit geschrieben. Er kennt also diese Seite der Produktentwicklung. Um die Seite der Anwender und Kunden kennenzulernen, setzt ihn Schneider Electric ein halbes Jahr in den USA bei einem Applikationsingenieur ein. So wird ihm bei einem „Training on the job“ die Praxisseite nähergebracht, bevor er sich in die Richtung des „Research and Development“ bewegt. „Von der Erfahrung zehre ich heute noch“, sagt Platzer, „Zu sehen, wie dort gearbeitet wird, welche Herausforderungen es gibt und wie sie gelöst werden.“

Der Schneider Electric Standort in Marktheidenfeld aus der Vogelperspektive

Nach weiteren drei Jahren in der Software-Entwicklung und einem Wechsel ins Marketing, wird er, als jemand der beide Seiten kennt, früh einbezogen, als Schneider Electric die Software Entwicklung auf „agil“ umstellt. So wird er schließlich Teil von Pilotprojekten. „Die Rolle zwischen dem Anwender zu sein, der gar nicht so genau kommunizieren kann, was er braucht und dem Entwickler, der vielleicht gar nicht so genau weiß, wie er helfen kann, macht unheimlich Spaß“, sagt Christian Platzer, „Henry Ford sagte einmal zu seiner Erfindung des Automobils: ‚Hätte ich die Leute gefragt, was sie brauchen, hätten sie gesagt, sie bräuchten schnellere Pferde.‘ So denken wir hier auch: Einen Schritt weiter, immer in der Überlegung, was der Kunde wirklich braucht.“

 

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Hart oder smart? Wie Licht unseren Alltag beeinflusst https://blog.se.com/de/arbeiten-bei-schneider-electric/2018/03/14/lichtsteuerung/ https://blog.se.com/de/arbeiten-bei-schneider-electric/2018/03/14/lichtsteuerung/#respond Wed, 14 Mar 2018 12:13:31 +0000 https://blog.schneider-electric.de/?p=1182 Es umgibt uns ständig: Künstlich erzeugtes Licht. Trotzdem, oder genau deswegen, schenken wir der Helligkeit um uns herum kaum Beachtung. Dabei hat Licht Einfluss auf unsere Produktivität, Aufmerksamkeit, Appetit und... Read more »

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Es umgibt uns ständig: Künstlich erzeugtes Licht. Trotzdem, oder genau deswegen, schenken wir der Helligkeit um uns herum kaum Beachtung. Dabei hat Licht Einfluss auf unsere Produktivität, Aufmerksamkeit, Appetit und sogar unsere Stimmung. Inwiefern? Unser Kollege Victor Mendez, Experte für das Thema Smart Home bei Schneider Electric erklärt uns wieso.

Welchen Einfluss hat eigentlich Licht auf unseren Alltag? Die Zeitumstellung lässt es uns jedes Jahr spüren: Ist es morgens noch dunkel, ist es deutlich schwerer, aus dem Bett zu kommen. Jetzt, wo der Frühling vor der Tür steht, werden die Tage länger und die Stimmung besser, das Energielevel steigt. Eins ist klar: Tageslicht hat einen erstaunlichen Einfluss auf unser tägliches Empfinden von Motivation, Aufmerksamkeit und Müdigkeit. Bei Schneider Electric hat sich ausgerechnet Victor Mendez, der aus den sonnigen Gefilden Spaniens stammt, Lichtsysteme und deren Effekt auf unsere Stimmung zum Beruf gemacht.

Victor ist Offer Manager für Schneider Electric in Wiehl, er arbeitet im Bereich „Smart Space“ für den Geschäftsbereich Buildings und verantwortet große Teile unseres Smart Home Bereichs. Zu seinen Aufgaben gehört es, das Produktportfolio von Schneider international zu vermarkten. Eines der Produkte ist eine automatische Lichtsteuerung. Dabei handelt es sich nicht um einen haushaltsüblichen Dimmer: „Wir können nicht nur die Helligkeit des Lichts beeinflussen, sondern auch Farbe und die Farbtemperatur – ein großer Vorteil für die Kunden“, sagt Mendez. Der Kunde wählt nicht nur weißes Licht, sondern Nuancen zwischen warmem Weiß oder kaltem Weiß, je nachdem was gebraucht wird.“

Das HSV Modell beschreibt detailliert, wie das menschliche Auge Licht wahrnimmt

Sauberes Licht in hygienische Umgebung

Szenenwechsel: Wir befinden uns in einem Krankenhaus. Weiße Laken, lange saubere Flure. Alles ist clean und leicht zu reinigen. Bereits am Eingang befindet sich ein Spender für Desinfektionsmittel. Sofort ist klar: Hygiene hat oberste Priorität, alles in diesem Gebäude suggeriert: Hier herrscht Sauberkeit. Um dies zu unterstützen, kann das Lichtsystem von Schneider Electric auch das weiße Licht in den Gängen weiß halten. Sauber. Rein. An anderer Stelle soll es jedoch gemütlich sein, komfortabler und nicht steril: In den Zimmern, in denen sich die Patienten aufhalten. „Studien haben gezeigt, dass Patienten mit dem richtigen Licht schneller genesen“, erklärt Mendez. Die Begeisterung in seiner Stimme ist deutlich.

Sattgrün oder zartrosa: Wie uns Licht Appetit macht

Lichtszenarien sind auch längst in unserer Shopping-Welt angekommen und helfen uns dabei, uns beim Einkaufen wohl zu fühlen. Wem ist es noch nicht aufgefallen, dass im Frischebereich eines Supermarktes das Obst und Gemüse in satten Farben erstrahlt, wohingegen die Auslage in der Fleischtheke in zartem Rosa Appetit auf ein köstliches Mahl macht. Wir reagieren positiv darauf, wenn unser Essen in einem bestimmten Lichtspektrum präsentiert wird.

Sonnige Gemüter – auch bei der Arbeit

Per Knopfdruck schließt die Jalousie und das Lichtszenario stellt sich automatisch ein

So wie die Sonne Einfluss auf das Gemüt einer Gesellschaft haben kann – die Spanier sind vielleicht etwas lebhafter, als die eher etwas nüchternen Deutschen – so kann Licht auch noch ganz andere Ebenen beeinflussen. „Das richtige Licht im Büro kann dazu führen, dass Personen messbar effizienter arbeiten und sich dabei wohler fühlen!“, erklärt Mendez. Dafür setzt Schneider Electric Frequenzmessgeräte ein: Diese messen die Helligkeit und Lichttemperatur in einem Raum. „So können wir dafür sorgen, dass egal wie das Licht gerade draußen ist, ob grau oder Sonnenschein, das Licht drinnen immer angepasst und angenehm ist“, so Mendez. Das merkt der Mensch nicht direkt. Er wird sich aber wohler und produktiver fühlen. Tatsächlich konnte gezeigt werden, dass auch Schüler mit dem richtigen Licht in der Schule aufmerksamer sind. Die Möglichkeiten eines Lichtsystems entpuppen sich als verblüffend.

Vom sonnigen Spanien ins Bergische Land

 

Victor Mendez

So sieht das auch Victor Mendez. Bereits sein Studium absolviert Victor zum Teil in Deutschland. Nachdem er in Spanien Physik und dann Elektrotechnik studiert, schließt er sein Diplom schließlich in Dortmund ab. Deutschland gefällt ihm, die Leute sind freundlicher als ihr Ruf, der ihnen im sonnigen Süden manchmal vorauseilen mag. Victor spricht gerne deutsch. „Ich fühle mich hier wohl“, sagt Mendez – auch wenn ihm die spanische Sonne manchmal fehle, gerade jetzt nach einem langen dunklen Winter im Bergischen Land in dem sich der Schneider Electric Standort Merten in Wiehl befindet. Nach seinem beendeten Studium arbeitet er in Spanien zunächst für einen anderen großen deutschen Elektronikhersteller im Bereich Hausanwendungen, kein schlechtes Produkt, aber ihm fehlt das große Ganze. Das findet er schließlich bei Merten, welches später zu Schneider Electric wird.

Hier kann Victor ganzheitliche Lösungen für ganze Gebäude finden, denn die Lichtsteuerung lässt sich mit anderen Produkten für das smarte Zuhause ausgezeichnet kombinieren, ob automatisierte Jalousiesteuerung oder Hausüberwachung via App. „Ein super Portfolio mit super Produkten“, wie er sagt. „Das ist eine enorme Herausforderung, aber ich liebe Herausforderungen, hier kann ich jeden Tag an neuen Produkten arbeiten, jedes Land, in dem wir arbeiten, ist anders und ich kann immer etwas verbessern. Das macht richtig Spaß!“

 

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Hämmern, Schwitzen, Brennen – Was Schalter und Steckdosen alles aushalten müssen https://blog.se.com/de/arbeiten-bei-schneider-electric/2018/02/23/schalter-und-steckdosen-materialtest/ https://blog.se.com/de/arbeiten-bei-schneider-electric/2018/02/23/schalter-und-steckdosen-materialtest/#respond Fri, 23 Feb 2018 14:49:56 +0000 https://blog.schneider-electric.de/?p=1134 Bei Merten am Standort in Wiehl fertigen wir unsere Schalter und Steckdosen und unser Smart Home Programm Wiser. Jedes Produkt wird vor der Marktreife im Labor auf Herz und Nieren... Read more »

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Bei Merten am Standort in Wiehl fertigen wir unsere Schalter und Steckdosen und unser Smart Home Programm Wiser. Jedes Produkt wird vor der Marktreife im Labor auf Herz und Nieren getestet. Und wenn Gunnar Cichon die Qualität von neuen Produkten im Rahmen der Entwicklung testet, kann es schon mal rauchen, knallen und stinken. Ein Blick in das Prüflabor.

Ein Schalter und eine Steckdose – kennt jeder, hat jeder schon mal gesehen. Und in unserer unmittelbaren Nähe befindet sich sehr wahrscheinlich eine große Anzahl der beiden Helfer des Alltags, die man normalerweise nicht so richtig wahrnimmt – oder für die sich, ausgenommen Häuslebauer oder Renovierende – wohl nur wenige Leute so richtig interessieren. Gunnar Cichon, Head of Certification & Testlab ist einer davon! Gunnar kennt sich bestens aus und ist mit seinem Team zuständig für das Prüfen und für die Zertifizierung von neuen Produkten. Zusammen überwachen sie, dass bei der Produktion alle erforderlichen Normen und internen Anforderungen für alle möglichen Märkte eingehalten werden und dass das Material nicht nur optisch und haptisch überzeugt, sondern auch lange Jahre Freude bereitet. „Dafür raucht und stinkt es schon mal“, sagt Gunnar Cichon augenzwinkernd.

Bei der Pendelschlagprüfung wir der Schalter mechanisch auf seine Festigkeit geprüft.

Als Leiter des Testlabors am Schneider Electric Standort in Wiehl, das vom VDE als Customer Testing Facility akkreditiert ist, meistert Gunnar täglich vielfältige Aufgaben: Prüfungen hinsichtlich elektrischer Sicherheit, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und auch System Validation. Bei den Produkten handelt es sich beispielsweise um mechanische Schalter, Steckdosen, elektronische Schalter mit und ohne Funk, Thermostate, KNX-Geräte sowie Geräte aus der Gebäudekommunikation (Audio und Video).

Eine zentrale Aufgabe, denn auch wenn man ihn nicht so richtig wahrnimmt, ein Schalter muss einiges aushalten! Ein Teil der Prüfungen, die bestanden werden müssen, sind Materialprüfungen, wie zum Beispiel mit einem Glühdraht, Tests auf Kriechstrom, Kugeldruck oder auch Wärmebeständigkeit. Wie viel Druck hält das Material aus? Wie feuerfest ist das Material? Können Potentiale zu einem Kurzschluss oder Brand führen? Wie verhält sich das Material bei dauerhafter Sonneneinstrahlung? Wie oft kann man so einen Schalter eigentlich sorgenfrei betätigen? Wann beginnen die Kontakte in einer Steckdose zu ermüden, wenn man einen Stecker mehrere tausend Male ein- und aussteckt? Gunnar Cichon bewegt sich durch eine Vielzahl von Maschinen, jede mit einer speziellen Funktion, die genau das prüft. „Viele Tests laufen hier mindestens stundenlang, eher tagelang. So einen Lichtschalter zuhause betätigen wir beispielsweise 30.000 bis 40.000 mal, bis er einer Renovierung oder dem Wunsch nach neuem Design zum Opfer fällt“, weiß Gunnar.

Hunderte Male wird der Stecker in die Steckdose geschoben und der Stromkreis geschlossen.

Kunstschweiß nach DIN

Der wohl kurioseste Härtetest ist wohl die „Abriebprüfmaschine für lackierte Oberflächen“. Was wird getestet? Jeder Schalter wird im Laufe seines Lebens zigtausende Male betätigt. Unsere Finger sind bekanntlich nicht klinisch rein. Haut, Fett und Schweiß hinterlassen bei jeder Benutzung Spuren und die setzen dem Material zu. So wird getestet, ob zum Beispiel ein Aufdruck auf einem Kippschalter dem Stress der ständigen Berührung standhält. „Dafür haben wir normierten Kunstschweiß nach DIN 53160-2. Das haben wir hier flaschenweise. Wussten Sie, dass es für Kunstschweiß eine DIN gibt? Alles hat seine Ordnung.“, lacht Cichon. Für den Test reibt ein kleiner Roboterfinger immer und immer wieder mit etwas Druck, Fett und Kunstschweiß über das Material. Ein Hoch auf die Automatisierung! Denn früher hätten hunderte von Menschen den Schalter kippen müssen, um zu sehen, wie sich das Material verhält.

Darf in keinem Testlabor fehlen: Kunstschweiß nach DIN

„Ohne uns, also ohne ein internes Labor, müssten das alles externe Prüfer übernehmen“, erklärt Cichon, „Für jede Prüfung müssen Zeitslots gebucht werden!“ Ein enormer Aufwand, denn gerade im Entwicklungsprozess, wenn ein neues Produkt auf den Markt gebracht wird, ist Zeit ein rares Gut. Cichons Abteilung begleitet jeden Entwicklungsprozess bei Schneider Electric und arbeitet eng mit den Entwicklungsabteilungen zusammen. So kann viel flexibler reagiert werden und das fertige Produkt landet norm- und zeitgerecht auf allen relevanten Märkten – auch wenn es mal schnell gehen musste.

Bei Schneider Electric vom Azubi zum Chef

Gunnar Cichon

Gunnar Cichon ist schon seit zehn Jahren bei Schneider Electric. Sein Einstieg fand er mit seiner Ausbildung als Energieelektroniker für Betriebstechnik und war noch kurz als Geselle tätig. Doch er wollte noch höher hinaus, begann ein Studium und arbeitete nebenbei in den Semesterferien weiter bei Schneider Electric, schloss dort auch sein Praxissemester und seine Diplomarbeit ab. Der Kontakt blieb stets bestehen. „Als Merten dann in den Schneider Electric Konzern eingegliedert wurde, habe ich schnell gemerkt, dass mit der Größe des Konzerns auch die Möglichkeiten wachsen“, sagt Cichon, „Vor allem die Möglichkeiten international zu arbeiten.“ So blieb er dabei und entwickelte sich vom Azubi zum Prüfingenieur im Testlab, zum Gruppenleiter für die Zertifizierung bis zum Head of Certification & Testlab.

Die Begleitung der Entwicklungsprozesse hat Cichon schon weit herumgeführt: Mal arbeitet er mit Kolleginnen und Kollegen in Montreal, Canada, mal mit welchen aus Shenzhen in China. „Das internationale Arbeiten war für mich einer der Hauptgründe bei Schneider zu bleiben“, sagt Cichon, der bis auf ein kurzes Intermezzo bei einem kleineren Mittelständler, Schneider Electric treu geblieben ist. „Das“, sagt Cichon, „und natürlich die vielen tollen Kollegen, die kenne ich ja schließlich zum Teil schon seit der Ausbildung!“

 

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Es gehört in jede moderne Stadt und die städtische Freizeit: Das Einkaufszentrum. Shopping steht auf Platz zwei der beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen. Dabei hat wahrscheinlich niemand auf dem Schirm, wie Schneider Electric uns den Kaufrausch versüßt.

Shopping macht Freude: Wir sind mit Freunden zusammen, genießen unsere Freizeit in wohligen Räumen und hinter jeder Ecke könnte das nächste Schnäppchen lauern. Für ein Drittel der Deutschen ist „Shoppen/ Einkaufen gehen“ die liebste Freizeitbeschäftigung. Das kann jeder im Stadtbild sehen: Inzwischen hat jede Stadt, die etwas auf sich hält, eine Einkaufsgalerie. Hier wird wetterunabhängig dem Konsum gefrönt. Was dabei kaum jemandem auffällt, ist die pure Menge an Technik, die unser Shopping-Erlebnis überhaupt erst ermöglicht – auch Schneider Electric Technik findet sich in vielen Shoppingmalls weltweit wieder. Unser Experte Klaus Schämann, Vertriebsbeauftragter für Installationssysteme, zeigt uns 4 Gründe, warum das Einkaufen mit Schneider Electric richtig Spaß macht.

Blick in die Ems Galerie in Rheine – hier läuft alles vernetzt mit Schneider Electric Technologie

1. Es werde Licht

Im Dunkeln ist gut munkeln – Aber wer will schon einkaufen, wenn man nichts sieht? Aber „einfach mal Licht anmachen“ ist auch leichter gesagt als getan. „Wir schaffen mit unserer Technik Lichtszenen im Einkaufszentrum“, erklärt Klaus Schämann. Was das bedeutet, ist in den eigenen vier Wänden gut vorstellbar: Wir kommen nach Hause und wollen Fernsehen. Dafür drücken wir auf unserem Tablet auf „TV-Szene an“ und sofort fahren die Rollläden herunter, der Fernseher geht an, das Licht wird gedämmt. „So funktioniert das auch im Einkaufszentrum“, so Schämann, „Wir tragen so zum Wohlbefinden der Besucher bei. Und wenn es dem Besucher gut geht, fördert dies ganz natürlich auch die Verkäufe.“ Ganz ohne es zu bemerken, wird für uns die Ware in Szene gesetzt und für uns eine Atmosphäre geschaffen, in der wir uns gerne aufhalten, und wir so vielleicht etwas länger in schönster Shoppingumgebung bleiben.

Per App hat der Facility Manager alles im Blick

2. Wie Luft zum atmen

„Wenn jemand das Fenster aufmachen muss, weil die Luft schlecht ist, ist es eigentlich schon zu spät“, lacht Klaus Schämann. Natürlich erwarten wir angenehme, nicht zu warme, aber auch nicht zu kalte Luft, während wir unsere Einkäufe erledigen. Damit eben niemand ein Fenster aufmachen muss, was in einer Shoppingmall ohnehin schwierig ist, ist eine Einkaufsgalerie mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet. Von der Temperatur, über Luftfeuchtigkeit, ob es ein Winter- oder ein Sommertag ist, und ob draußen die Sonne scheint: All dies fließt ganz automatisch in die Klimasteuerung mit ein, jeder Sensor ist vernetzt. „Das ist eben das Tolle“, so Schämann, „Schneider Electric kann all diese Sensoren, aber auch die Steuerungsanlagen und Bedientechnik aus einer Hand liefern. Das ergibt viel weniger Komplikationen – alles läuft reibungslos. Die Technologieplattform dafür ist EcoStruxure.“ Und wir profitieren von etwas, was für uns eine Selbstverständlichkeit ist: Reine und saubere Luft. (Auch interessant: Wie smarte Gebäude Effizienz und Komfort steigern.)

3. Strom 1: Alles im Fluss

Wo ganztägig stimmungsvolles Licht und perfekte Klimatisierung für das Wohlbefinden aller Kunden sorgen, wird natürlich auch Strom verbraucht – und zwar sehr viel Strom. „Da steht normalerweise der Energieversorger mit einem riesigen, dicken Kabel vor dem Einkaufszentrum. Aus diesem Kabel soll dann am Ende die kleine Steckdose für die Kasse im Laden betrieben werden. Auch da ist Schneider Electric von Anfang an mit dabei“, erklärt Klaus Schämann. Über diverse Schaltanlagen, Trafos und Schalter, macht Schneider Technik aus Hochspannung Strom für das Glühlämpchen, das dann beispielsweise in einer Vitrine eine Armbanduhr in Szene setzt. Ein enormer Aufwand und eine Herausforderung, die normalerweise niemand mitbekommt. Versteckt im Dunkeln des Kellers erledigen die Gerätschaften zuverlässig ihren Dienst, während Strom für Licht, Klima oder W-Lan für uns das Normalste der Welt ist.

Im Schaltschrank laufen die Kabel und Informationen zusammen

3. Strom 2: Alles im Blick

Der Energieverbrauch in einer solchen Dimension regelt sich bei aller Automatisierung nicht von allein. Schließlich möchte der Betreiber des Einkaufszentrums wissen: Wo wird wie viel Strom verbraucht? Wo kann noch Energie eingespart werden? Schneider Electric löst dies mit vernetzten Energiezählern. So kann auf den elektrischen Verbraucher genau geprüft werden, wie viel Energie im Gebäude tatsächlich benötigt wird – und wo vielleicht Stromfresser den Verbrauch in die Höhe treiben. „Früher musste ein Mitarbeiter von der Hausverwaltung mit Klemmbrett, Zettel und Stift loslaufen und fein säuberlich die Verbräuche notieren. Heute hat er eine grafische Übersicht auf seinem Tablet“, erzählt Klaus Schämann, „So hat er alles im Blick: Nach Verbraucher gefiltert sieht er den Stromverbrauch, kann die Klimatisierung kontrollieren oder in einem bestimmten kleinen Bereich für Wartungsarbeiten den Strom abstellen.“

Wohin geht’s weiter? Ein Ausblick

Klaus Schämann, gelernter Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik und Elektrotechniker-Meister, ist seit 2011 bei Schneider Electric dabei. Die Technikbegeisterung ist ihm stets anzumerken. Wo sieht er die Entwicklung in den nächsten Jahren? „Unsere Technik, die momentan vorhanden ist, wird noch viel zu wenig eingesetzt!“, sagt er, „Da kann in Sachen Effizienz noch viel gemacht werden, aber dafür braucht es Experten.“ Insellösungen, bei denen jeder Handwerker seine eigene Technik mitbringt, die dann inkompatibel mit anderen Systemen ist, gehören also hoffentlich bald der Vergangenheit an. „Spannend ist aber natürlich auch die Entwicklung, dass die Geräte nicht nur intern vernetzt sind, sondern auch mit Geräten in der Cloud. Ein Beispiel: Sagen an einem Adventssamstag die Wetterdaten, dass sich ein Tiefdruckgebiet nähert, dann regelt das Einkaufszentrum passend dazu die Temperatur, bevor draußen der Schneesturm losgeht. Außerdem weiß die Klimaanlage, dass sich die Luftfeuchtigkeit in den nächsten Stunden durch eingeschleppten Schnee stark erhöht. So bleibt es immer angenehm gleichbleibend warm, mit konstanter Luftfeuchte. “

Solche Technik ist es, die Schämann zu Schneider Electric gelockt hat. Seine vielseitige Erfahrung, im Handwerk, kann er als Spezialist für hochtechnologisierte Lösungen bei Schneider Electric im Vertrieb konzentrieren. „Das macht Spaß an meinem Job“, sagt Schämann, „dass ich für jede Anfrage eine schöne Systemlösung aus einem Guss parat habe.“

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Zwischen Nikolauskostüm und Nähmaschinen – Herr Jaschinskis soziales Engagement in Tansania https://blog.se.com/de/bildung-und-forschung/2017/12/15/der-nikolaus-unterwegs-fuer-einen-guten-zweck/ https://blog.se.com/de/bildung-und-forschung/2017/12/15/der-nikolaus-unterwegs-fuer-einen-guten-zweck/#respond Fri, 15 Dec 2017 13:44:39 +0000 https://blog.schneider-electric.de/?p=1015 Die hektische Suche nach Weihnachtsgeschenken beginnt, die Straßen füllen sich und der daraus resultierende Einkaufsstress sorgt bei vielen Menschen für schlechte Laune. So kann es kommen, das das Wichtigste an... Read more »

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Die hektische Suche nach Weihnachtsgeschenken beginnt, die Straßen füllen sich und der daraus resultierende Einkaufsstress sorgt bei vielen Menschen für schlechte Laune. So kann es kommen, das das Wichtigste an Weihnachten links liegen bleibt: die Nächstenliebe. Ein Mann, dem Nächstenliebe besonders in dieser Zeit am Herzen liegt, ist Hans-Joachim Jaschinski.

Herr Jaschinski war viele Jahre ein beliebtes und allseits geschätztes Mitglied der Schneider Electric Familie. Seine Karriere bei Schneider Electric begann 1992 als Produktmanager für elektronische Wiege- und Dosiersysteme der in das Schneider Electric Portfolio integrierten Marke Telemechanique. Heute lebt er mit seiner Frau in Neuss, hat drei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Schon in seiner Jugendzeit hat er sich beim Deutschen Roten Kreuz als Sanitäter und in der katholischen Jugend als Jugendleiter engagiert.

Seine Erfahrungen und Erlebnisse im Beruf verbinden Ihn noch heute mit Schneider Electric: jedes Jahr, am 06.12., schlüpft Herr Jaschinski in sein Nikolauskostüm und lässt Kinderaugen strahlen. Doch diese gute Tat ist und bleibt nicht die Einzige: seit Ende 2010 ist Herr Jaschinski im Rahmen der SE Foundation für ein besonderes Projekt in Tansania im Einsatz. Wir haben mit ihm gesprochen, um mehr über sein soziales Engagement zu erfahren.

Hans-Joachim Jaschinski

Herr Jaschinski, rückblickend – was waren die ersten Berührungspunkte zur Schneider Electric Foundation?

Ich erinnere mich, dass die Geschäftsleitung von Schneider Electric  Deutschland im Jahr 2008 den Mitarbeitern ermöglichte, Sozialprojekte kennenzulernen und nach Wunsch mit zu betreuen. Schneider Electric hatte vor, diese Projekte über die Schneider Electric Foundation zu unterstützen. Unter mehreren Projekten wurde das von mir vorgeschlagene Ausbildungsprojekt im VTC (Vocational Trainings Center) in Tengeru ,Tansania ausgewählt.

Worin lag der nächste Schritt, dieses Projekt ‚ans Laufen zu bringen‘ und welches Ziel hatte es?

Mit Pater Evarist, den ich 1990 als Mitglied des Pfarrgemeinderates in St. Peter Rosellen kennenlernte und mit dem mich noch heute eine große Freundschaft verbindet, habe ich Anfang 2010 die SE Foundation in Paris besucht und das Projekt vorgestellt. Zusammen haben wir das Projekt mit Leben gefüllt, um Kindern und Jugendlichen eine schulische und berufliche Perspektive in Tansania zu bieten.

Welche Entwicklung hat das Projekt genommen und welche Art der Unterstützung haben die Betroffenen in Tansania erfahren?

Begonnen hatte es mit der finanziellen Unterstützung von Kindergärten und Schulen. Eine weitere Hilfeleistung unsererseits war die Spende von gebrauchten Nähmaschinen, die wir in einer Ausbildungsstätte der Spiritaner gespendet haben. Dort lassen sich junge Frauen zu Schneiderinnen und Näherinnen ausbilden. Die jungen Frauen konnten nach bestandener Ausbildung die Nähmaschine, auf der sie gelernt hatten, mit nach Hause nehmen. Somit waren sie in der Lage, für die Familie und das Dorf, in dem sie lebten, zu arbeiten und ihren Unterhalt selber zu bestreiten. Ein wichtiger Schritt in die Unabhängigkeit in einer patriarchalischen Gesellschaft.

Mittlerweile werden im VTC in Tengeru viele Berufsrichtungen ausgebildet: Schreiner, KFZ-Mechaniker, Schlosser und Maurer sind nur ein Teil aller Ausbildungsberufe. Seit 2010 lernen junge Tansanier dort auch den Beruf des Elektrikers.

Begonnen hatte alles mit fünf jungen Menschen in dem Berufszweig,  im Herbst diesen Jahres konnten bereits 26 junge Frauen und Männer ausgebildet werden. Jährlich erhalte ich von den Verantwortlichen des VTC’s und von Pater Evarist Informationen zu den erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen mit viel Bildmaterial.

Der Nikolaus zu Besuch in Ratingen

Um dieses Projekt am Leben zu halten, bedarf es vielen Ressourcen wie Zeit, Arbeit und natürlich materiellen Gütern. Und da haben Sie sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie sind als Nikolaus tätig geworden!

Genau! Auslöser war eine Begegnung im Jahr 1992: Ich wurde vom Verantwortlichen des Deutschen Roten Kreuzes für Aussiedler aus Russland und Polen angesprochen und gefragt, ob ich bei einer Nikolausveranstaltung das „Väterchen Frost“ spielen könnte, um die Menschen auf andere, glücklichere Gedanken zu bringen. Dieses Ereignis – so scheint es mir aus heutiger Sicht – sollte der Auslöser meiner Nikolausaktivität sein.

Zu dieser Zeit hatte ich bereits mit meinem Freund, Pater Evarist, das Projekt „Ausbildung von Kindern und Jugendlichen“ in Tansania ins Leben gerufen. Um das Projekt auf breitere Füße zu stellen und mehr Kindern und Jugendlichen eine Chance für eine Schul- und Berufsausbildung zu geben, habe ich die Nikolausauftritte ganz in die Dienste des Projekts gestellt. Durch die Nikolausaktion werden alle Beteiligten zu Beschenkten:

  • Die Menschen, die der Nikolaus besucht, durch die feierlichen Augenblicke,
  • die Menschen, die für das Ausbildungsprojekt spenden, durch die Gewissheit, dass jeder Euro direkt in die Ausbildung der Jugendlichen investiert wird,
  • der Nikolaus und sein Begleiter, sie erfahren große Freude durch die strahlenden Augen der Kinder und Beschenkten und
  • die Jugendlichen in Tansania, die durch die Unterstützung eine Schul- und Berufsausbildung erfahren dürfen

Wofür werden die Spenden genau eingesetzt?

Materialspenden, wie Werkzeuge, elektrische Geräte und Produkte konnten bisher mit Hilfe der Leprahilfe direkt per Container nach Tansania versandt werden. Leider haben wir derzeit Probleme bei der Einfuhr, daher bleibt im Moment nur der Weg der finanziellen Unterstützung übrig.

Die finanziellen Unterstützungen werden in drei großen Gruppen eingesetzt:

  1. Finanzierung von Ausbildungspersonal, Schul- und Lehrmaterial,
  2. Unterbringung und Versorgung der Schülerinnen und Schüler in Wohnheimen und
  3. Instandhaltung und Erweiterung der Einrichtungen am VTC

 

Was haben die Spenden bereits erzielen können?

Durch unsere Spenden haben, seit dem Beginn unserer gemeinsamen Projektarbeit in 2010, insgesamt 20 Tansanier eine Ausbildung zum Elektriker absolviert. Der überwiegende Teil der jungen Menschen konnte in den Arbeitsprozess von Industrie und Handwerk eingegliedert werden. Einige sind zur weiteren Ausbildung auf die Ingenieurschulen und Universitäten gegangen. Das sind 20 Menschen, die durch Ihre Arbeitskraft ihre Familien und Dörfer unterstützen.

Das sind großartige Erfolge, die das Projekt – dank Ihrer Unterstützung – schon erreichen konnte! Während sich unsere Vorbereitungen auf Weihnachten –  mit dem Ziel anderen etwas Gutes zu tun –  lediglich auf die Adventszeit beschränken, investieren Sie ganzjährig viel Engagement in die Unterstützung der Menschen in Tansania, und das sollte hier nicht in Vergessenheit geraten.

Herr Jaschinski, Sie haben noch ein Anliegen mitgebracht, das an dieser Stelle natürlich noch seine Berücksichtigung finden soll und wir helfen natürlich gerne dabei.

Für mich sind diese Dinge besonders wichtig:

Jeder Jugendliche, der seine Ausbildung erfolgreich abschließt, soll für seinen Berufsstart eine Werkzeugtasche / Koffer mit den notwendigen Basis-Handwerkszeugen erhalten. So kann der Einstieg in das Berufsleben und eine mögliche Selbstständigkeit unterstützt werden (Hilfe zur Selbsthilfe). So wird es ja bereits bei der Ausbildung von Näherinnen erfolgreich praktiziert. Nur ist es nicht so leicht, das Ziel auch immer zu erreichen. Werkzeugtaschen oder Werkzeugkästen als Spenden von Deutschland nach Tansania zu senden ist durch die Einfuhrregeln nach Tansania sehr kompliziert und kostet den Empfänger viel Geld durch Zollgebühren sowie diverse Extras.  Was kann also jeder von uns tun, damit dieses Hindernis überwunden werden kann? Wenn genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, können individuelle Werkzeugausrüstungen in Tansania durch die Ausbildungseinrichtung der Spiritaner beschafft und an die fertigen Handwerker übergeben werden.

Mit einer Spende auf das nachfolgende Konto und dem Verwendungszweck, können diese Gelder zweckgebunden verwendet werden.

Informationen für Ihre Spende 

Missionsprokur Spiritaner

IBAN-Nr.: DE65 3707 0060 0122 7271 00

BIC-Nr.: DEUTDEDKXXX

Verwendungszweck:      Nikolausaktion H.-J. Jaschinski – Pater Evarist Shayo CSSP                                                            – Spende für Handwerkzeuge –

Ihre Daten: Ihr Name und die komplette Anschrift für eine Spendenbescheinigung

Wir bitten daher unsere Leser das Projekt in Tansania zu unterstützen und möchten uns an dieser Stelle herzlich für das Interview und die Zeit, die Sie, Herr Jaschinski, uns geschenkt haben, bedanken! Gibt es abschließend noch etwas, das Sie uns sagen möchten?

Ja, ich würde gerne noch hinzufügen, dass der Gedanke, etwas zurück zu geben von dem, was man selber erhalten hat, für mich durch dieses Projekt zu einer der wichtigsten Erkenntnisse geworden ist. Es ist ein Lebensziel von mir.

Wir danken unseren Auszubildenden Julia Hüschelrath und Fabian Freisberg herzlich für die Erstellung dieses Beitrags.

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Sind wir bereit für den Wechsel? – Warum E-Mobilität noch in den Kinderschuhen steckt https://blog.se.com/de/elektromobilitaet/2017/12/11/elektromobilitaet/ https://blog.se.com/de/elektromobilitaet/2017/12/11/elektromobilitaet/#comments Mon, 11 Dec 2017 13:13:28 +0000 https://blog.schneider-electric.de/?p=984 Die Verkehrswende ist in vollem Gange und die E-Mobilität in aller Munde. Es wird viel diskutiert, doch der Wechsel vom Verbrenner- zum Elektromotor verläuft schleppend – doch könnten wir nicht... Read more »

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Die Verkehrswende ist in vollem Gange und die E-Mobilität in aller Munde. Es wird viel diskutiert, doch der Wechsel vom Verbrenner- zum Elektromotor verläuft schleppend – doch könnten wir nicht schon viel weiter sein? Unser Kollege Manuel Roddelkopf zeigt uns, wo die Herausforderungen liegen, wer sich jetzt kümmern müsste und warum wir mehr dezentrale Lösungen brauchen.

Hallo Manuel, du bist Projektmanager im Bereich Smart Grid. Wie würdest du deinen Job jemandem erklären, der keine Ahnung von dem Thema hat?

Tja das ist immer gar nicht so einfach in unserem Bereich. (lacht) Also es gibt Stromnetze, die als Kundennetze gelten und sich beispielsweise auf Arealen befinden. Der Strom wird innerhalb dieses Areals bzw. dieses Netzes zum Teil selbst, zum Beispiel durch Photovoltaik, erzeugt und auch verbraucht, beispielweise durch Elektro-Mobilität. Nur wenn mal ein Engpass besteht, kann das öffentliche Stromnetz hinzugenommen werden. Was aber in dem Kundennetz passiert, hat bislang keinen interessiert und konnte auch keiner so wirklich handhaben.

Dieses dezentrale Netz mit den neuhinzukommenden lokalen Erzeugern und Verbrauchern muss aber auch, wie das öffentliche Netz, gemanagt werden. Um dem Areal die Verantwortung des Netzbetriebs abzunehmen, bedarf es Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Dabei sind alle technischen Elemente smart, also die Ladesäule des Elektroautos kann mit der Photovoltaik-Anlage reden und umgekehrt oder auch mit einem Energiespeicher, der dazwischenliegt. Wenn alle Akteure des Netzes miteinander sprechen können, ist die erste Voraussetzung für ein Smart Grid erfüllt.

Stromverbraucher und Stromerzeuger in einem Smart Grid

Nun benötigt dieses Smart Grid aber noch eine Management-Plattform, über die die gesamte Kommunikation geordnet, sortiert und aufbereitet stattfinden kann. Ansonsten sprechen alle Elemente des Netzes durcheinander und keiner versteht den anderen. Erst die Plattform macht das Netz smart – und mit diesen Plattformen arbeite ich.

Dank aufstrebender Marken wie Tesla oder der i-Reihe von BMW, die die Elektromobilität hip und sexy machen oder auch dem Dieselskandal 2017, scheint der Wunsch zum Wandel aktueller denn je. Was hat denn die E-Mobilität mit dem Smart Grid zu tun?

Zusätzlich zur Energiewende begeben wir uns gerade auch in die Verkehrswende – Eine zweite große Herausforderung, die wir gerade parallel mit angehen. Mit der Elektromobilität kommt ein neuer Verbraucher an das Stromnetz, welcher besondere Voraussetzungen an die Nutzerfreundlichkeit wie auch an die Verfügbarkeit hat. Unsere Aufgabe als Schneider Electric ist es, die Infrastruktur dahinter zu betrachten und Probleme zu lösen, die auftreten könnten. Wir sind es, die Elektromobilität in dezentralen Netzen aufbauen, das heißt nicht im öffentlichen Straßenraum, sondern eher auf abgegrenzten Arealen. Das kann der Berliner EUREF-Campus sein, Flughäfen oder auch ganze Stadtquartiere. Derzeit ist es so, dass deren Energieinfrastruktur bei ihrem Strombedarf auf ihren Personenbetrieb ausgelegt sind, nicht aber auf Elektroautos. Da setzen wir an und erklären, wie viel Elektromobilität mit der vorhandenen Infrastruktur möglich ist. Darüber hinaus versuchen wir immer, die erneuerbaren Energien und Energiespeicher in die Stromverteilung technisch und wirtschaftlich sinnvoll zu integrieren.

Ladelösungen von Schneider Electric

Warum der zusätzliche Anschluss von erneuerbaren Energien?

Eine typische Begleiterscheinung der Verkehrs- und Energiewende ist die sukzessive Mehrbelastung des lokalen Stromnetzes, das natürlich beim Bau nicht darauf ausgelegt wurde. Wir kennen ja alle die „normale Steckdose“ aus dem Hausgebrauch – mit den dort fließenden Strommengen müsste man das E-Auto sehr lange laden, für die meisten Nutzer wäre das inakzeptabel. Faktisch wird sehr viel Strom auf einmal von den Batterien aufgenommen, um die Ladezeiten zu verkürzen. Das erfordert eine große Bereitstellung von Leistung, die oft durch die lokalen Netze nicht abgedeckt werden kann. Wir empfehlen daher immer: Nehmt euch erneuerbare Energien mit dazu und schon ist mehr Leistung im Netz. So setzen wir das auch hier auf dem EUREF-Campus mit der „ZeeMo Base“ um: Lokale Erzeugung für den Bedarf lokaler Verbraucher.

Öffentliche Netzbetreiber und andere Hersteller von Ladesäulen setzen auf eine zentrale Infrastruktur, während Schneider Electric eher auf dezentrale Lösungen baut. Ergänzen sich diese Herangehensweisen oder stehen sie in Konkurrenz?

Beides hat seine Daseinsberechtigung. Ich vergleiche das gerne mit dem Parkraum: Da haben wir einerseits dezentrale Parkhäuser, die privat betrieben werden und anbieten, Autos gegen Bezahlung abzustellen. Andererseits haben wir Parkplätze im Straßenbild mit einem Parkscheinautomaten, in den ich eine Münze einwerfe und eine Stunde stehen bleiben kann. Beides verhilft zu Parkraum und dennoch sind die Konzepte unterschiedlich.

Genauso ist es mit der Ladeinfrastruktur: Die öffentliche Ladestruktur benötige ich, wenn ich mein Auto mal schnell irgendwo anschließen will. Die meisten Ladevorgänge laufen jedoch am Start oder am Endpunkt einer Strecke ab. Startpunkt ist beispielsweise das eigene Zuhause und der Endpunkt der Arbeitgeber, das Einkaufszentrum oder die Stadtverwaltung. Alle Bereiche, die dazwischen liegen, benötige ich eigentlich gar nicht. Bei langen Strecken, sagen wir zwischen Berlin und München, ist es schön, wenn ich in Nürnberg noch einmal zwischentanken kann. Die meiste Zeit bietet sich jedoch dezentrale Ladeinfrastruktur am Start- oder am Zielort an.

Dann liegt es jetzt also bei den Arbeitgebern, den Einkaufszentren oder öffentlichen Einrichtungen, dass sie diese die Ladeinfrastruktur bereitstellen?

Das ist definitiv eine Herausforderung für Gewerbe und öffentlichen Sektor. Nehmen wir das Einkaufszentrum, das in seinem Parkhaus Lademöglichkeiten anbieten will: Dieses Parkhaus wurde elektrisch ausgelegt für Licht, den Parkautomat und die Schranke. Beim Bau wurde die Elektromobilität meist nicht berücksichtigt. Aus der technischen Sicht muss da erst einmal nachgebessert werden, beispielsweise benötigt der Betreiber neue Leitungen und Energiemanagementsysteme, die für die hohen Stromleistungen ausgelegt sind.

Elektrotankstelle am Berliner EUREF Campus

Aus der wirtschaftlichen Sicht ist die Fragestellung noch einmal eine andere: Warum sollte ich, als Einkaufszentrum, überhaupt Ladeinfrastruktur anbieten? Zum einen gibt es da den Marktdruck, das heißt, wenn ich das nicht anbiete, bleiben mir früher oder später die Kunden weg. Zum anderen kann das aber auch ein Geschäftsmodell werden. Der Einzelhandel bietet heute schon Rabatte, wenn Kunden die Ladesäulen auf dem Parkplatz nutzen. Eine weitere Möglichkeit ist, die Ladung kostenfrei anzubieten, wenn im Laden für 30 Euro eingekauft wird. Und wenn das Auto draußen lädt, bleibt der Kunde auch länger im Geschäft.

Auch für Vermieter ist es interessant, den Mietern Lademöglichkeiten anzubieten. Schließlich wollen die Menschen in zukunftsfähigen Quartieren oder Wohnungen wohnen, gerade in urbanen Regionen ist das Thema Carsharing und Elektrobikes stark im Kommen. Wenn da E-Mobilität mitgedacht wurde, ist dies ein Standortvorteil, eine Investition, die sich lohnt.

Schneider Electric Ladelösungen für Zuhause

Für jemanden, der bislang Kaufhäuser oder Wohnungen gebaut hat, klingt es nicht so einfach, nun auch E-Mobilität zu berücksichtigen.

Aus diesem Grund sollten die Energieversorger und Netzbetreiber immer mit an Bord sein. Die Wohnungsbaugesellschaften haben ihre Kernkompetenz im Vermieten von Wohnungen, der Discounter darin, Produkte zu verkaufen und der Energieversorger sowie Netzbetreiber kann nun mal Energiedienstleistungen anbieten. Die Akteure müssen da auf jeden Fall miteinander sprechen, ihre Interessen einbringen und sich einigen. Das ist manchmal die größere Herausforderung.

Was ist denn in dieser Konstellation die Rolle von Schneider Electric?

Wir sind immer noch ganz klassisch der Lösungsanbieter für Ladeinfrastruktur. Dabei sprechen wir aber nicht nur von der Säule, sondern auch von der ganzen Infrastruktur dahinter. Also wenn der Bauherr oder der Investor entscheidet auch lokale Energie, wie Photovoltaik, mit aufzunehmen, binden wir diese in Gebäuden und Arealen sinnvoll mit ein, legen sie an und managen sie.

Zum anderen bietet Schneider Electric auch eine Beratungsleistung an. Wir analysieren Stärken und Schwächen und können eventuelle Chancen aber auch Herausforderungen diskutieren. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Fördermöglichkeiten, die komplex und schwer zu meistern sind. Auch hierbei sind wir beratend tätig.

Könnten wir nicht schon viel weiter sein. Warum bieten nicht schon viel mehr Akteure diese Lösungen an?

Ich beantworte das mal aus der Sicht von Schneider Electric: An uns liegt es nicht! (lacht) Elektromobilität kann in den meisten Fällen eingebunden werden, ohne das Netz zu überlasten. Ganz allgemein könnten wir, aus rein technischer Sicht, schon viel weiter sein: Es gibt Schnelllader, wie Porsche sie herstellt, man könnte induktiv, das heißt kontaktlos, laden und und und. Vor der größeren Aufgabe stehen die klassische Energiewirtschaft und die Politik. Die neigen noch etwas zur Langsamkeit, bremsen hier und da im Prozess und haben vielleicht auch nicht den langfristigen Blick. Auch medial kommt die E-Mobilität oft nicht gut weg: „Hilfe ich komme nicht nach Hamburg und zurück“. Das schürt natürlich auch Angst beim Verbraucher. Da könnte man durchaus positiver Vorangehen, dann würden auch die Bedarfe weiter wachsen und damit Preise sinken.

Aber gehen wir mal zurück ins Jahr 2009: Da war der Bedarf für ein Smartphone auch noch nicht da – heute ist es für uns selbstverständlich, mobil Mails zu schreiben oder Bahntickets zu kaufen. Der Markt muss sich entwickeln und zwar nachhaltig. Im Moment könnte man fast befürchten, dass wenn die Förderung vom Staat wegfällt, auch der Markt wegbricht. Da müsste man ganz anders herangehen und weitere Anreize für den Verbraucher bieten, aber dazu sitzen die Lobbyisten immer noch zu fest in den entsprechenden Gremien. Zudem wird mit dem Bau des Verbrennermotors auch noch sehr viel Geld verdient, alleine in der Forschung und Entwicklung werden Milliardenbeträge umgesetzt. Ein Elektromotor ist nicht so komplex, kein Getriebe, keine Kupplung – Die Branche muss alternative Lösungen finden, das Geld an anderer Stelle wieder reinzuholen. Und diesen unangenehmen Gedanken schiebt man eben gerne auf die lange Bank.

Medial taucht auch wieder die Brennstoffzelle auf. Werden sich E-Mobilität und Wasserstoff Motoren ergänzen oder in Konkurrenz treten?

Es sagt niemand, dass wir jetzt von heute auf morgen alles von Diesel und Benzin auf Elektromobilität umstellen müssen. Genauso gut könnte das eine Übergangslösung sein oder es wird in Zukunft eine Vielzahl von Antrieben geben, die die konventionellen Antriebe ablösen. Es gibt ja nach wie vor das Erdgasauto oder den Antrieb über LPG, wo noch Effizienzen zu hebeln sind, wie auch Hybride, also Fahrzeuge, die parallel elektrisch und mit Verbrennermotor angetrieben sind.

Und es gibt schon seit Jahrzehnten Autos mit Brennstoffzelle, die immer mal wieder auftauchen und verschwinden. Bislang war die Schwierigkeit bei Wasserstoffantrieben zum einen das hohe Gefahrenpotential – aber mal ganz ehrlich: Auch Diesel, Benziner und Elektroautos haben ein hohes Gefahrenpotential. Auch hier kommt man medial nur schwer dran. Zum anderen braucht man zum Betanken eines Wasserstofffahrzeugs ca. 2,5-fache an Energie mehr als bei einem Elektrofahrzeug. Grund dafür sind die geringen Wirkungsgrade. Aber auch hier ein großes Aber: Wenn wir Überschussstrom haben, können wir, anstatt den Strom verpuffen zu lassen, auch ineffiziente Energie in Form von Wasserstoff erzeugen. Das ist immer noch effizienter und nachhaltiger als die Windräder und Photovoltaikanlagen runter zu regeln, wenn gleichzeitig die Sonne scheint und es windig ist. Und so lange die meisten Elektroautos noch mit Energie, die hauptsächlich aus der Verstromung von Braunkohle oder aus französischen Atomkraft stammt betankt werden, so kann man sich durchaus die Frage stellen, wie weit Lobbyisten und Autobauer ernsthaft bereit sind, diese Technologie alltagsfähig zu gestalten.

 

Manuel Roddelkopf

Zur Person:

Manuel Roddelkopf hat 2013 ein Praktikum bei Schneider Electric im Rahmen seines Studiums in der Elektrotechnik absolviert. Dabei durfte er direkt auf dem EUREF-Campus seine erste Solaranlage auslegen. „Erstmal dachte ich: ‚Cool ein Praktikum!‘, sagt er selbst dazu, „Dann merkte ich schnell, das ist ein gutes Arbeitsumfeld. Die Leute hier haben Spaß an ihrer Arbeit. Die denken nicht nur innerhalb ihres Konzerns, sondern weiter und über ihren Bereich hinaus, um eben Lösungen anzubieten und nicht nur Produkte zu verkaufen.“ Offenbar passten Schneider und Manuel gut zusammen: Sowohl seine Bachelorarbeit als auch seinen Master in „Industrial Management“ schloss er gemeinsam mit dem Unternehmen ab. Nur vier Jahre nach seinem ersten Praktikum ist Manuel Roddelkopf Projektmanager bei inno2grid, einer Tochter von Schneider Electric und Deutsche Bahn Energie. Ein rasanter Aufstieg, wie er selbst findet, der aber auch Spaß bereitet. „Aus technischer Sicht ist das ein spannender wachsender Markt, auf der menschlichen Ebene ist das hier wie eine große Familie.“, so das Fazit von Manuel, „Und man merkt auch mit der Nähe zur Geschäftsleitung, dass die Vision einfach stimmt.“

 

 

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Was hat Schneider Electric mit einem internationalen Klimaschutzabkommen zu tun? Und warum lohnt es sich überhaupt für ein Unternehmen in ethische Vorgaben zu investieren? Wir zeigen drei überraschende Auswirkungen des Global Compact und wie Schneider Electric mit all dem zusammenhängt.

„Wie du siehst, lieber Kunde, sparen alle großen Unternehmen Energie, sparen alle CO2. Wir zeigen dir, wie du das auch kannst.“ Das ist stark verkürzt das große Geheimnis der Funktionsweise des Global Compact, wie Stefan Klepzig es erklärt. Klar, das ist längst nicht alles, bringt aber gut auf den Punkt, wie ein Pakt auf internationaler Ebene wirken kann.

Aber eines nach dem anderen. Der Global Compact ist ein Pakt der Vereinten Nationen (UN). Darin verpflichten sich Unternehmen gewisse soziale und gemeinnützige Ziele zu verfolgen. Die Liste umfasst zehn Prinzipien von der Wahrung von Menschenrechten, über die Abschaffung von Kinderarbeit, bis hin zum Umweltschutz und der Korruptionsbekämpfung. Für diesen Artikel und Schneider Electric sind vor allem die Ziele sieben bis neun wichtig. Diese lauten:

Eine vorsorgende Haltung gegenüber Umweltgefährdungen einnehmen.

Initiativen zur Förderung größeren Umweltbewusstseins ergreifen.

Die Entwicklung und die Verbreitung umweltfreundlicher Technologien ermutigen.

Wer den Pakt unterzeichnet, teilt dies der UN mit und verpflichtet sich dazu regelmäßig ein Reporting dazu zu veröffentlichen, wie es um diese Ziele steht. Wer also am Global Compact teilnimmt, muss sich an seinen eigenen Vorhaben messen lassen und muss öffentlich seinen Fortschritt zeigen. So soll mit möglichst vielen Unternehmen die Globalisierung transparenter und fairer gestaltet werden.

1. Transparenz zeigt Potenzial

Hier kommt Stefan Klepzig ins Spiel. Stefan ist Strategic Sales Director Energy and Sustainability Services. In seinem internationalen Team beraten Personen aus Betriebswirtschaft, Ingenieursstudiengängen und Nachhaltigkeitsmanagement Großkunden in Sachen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Wie genau das funktioniert, hat er uns bereits im Blog über Energieberatung erklärt. Für Stefan hat der Global Compact ganz praktische Vorteile: „Die Veröffentlichungen der Firmen ermöglichen es uns Branchen zu vergleichen“, erklärt er, „Wie viel Prozent Primärenergie kann man eigentlich einsparen? Welchen Mix aus erneuerbaren und konventionellen Energien haben Unternehmen? Durch die Transparenz kann man sehen, was möglich ist.“ So kommt es, dass Unternehmen viel vergleichbarer geworden sind und die Diskussion auf einer guten Grundlage vorangetrieben werden kann.

Mit Hilfe von Big Data lassen sich klare Ziele und Strategien zur C02-Reduktion ableiten

„Wir haben Kunden aus Skandinavien, die sich bis 2020 komplett aus erneuerbaren Energien speisen wollen“, sagt Klepzig, „Man muss sich vor Augen halten: Das ist in zwei Jahren. Da kann Schneider Electric mit seinem Wissen in allen Bereichen der Energieversorgung natürlich helfen.“ Durch die Vergleichbarkeit steigen auch die Ansprüche. Wer sieht, was möglich ist, treibt den Fortschritt voran. Schließlich wollen viele Unternehmen in ihrem öffentlichen Report auch gut dastehen – oder zumindest besser als die Konkurrenz.

2. Die eigene Transparenz hilft anderen

Schneider Electric ist selbst Teil des Global Compact und veröffentlich damit auch selbst, wie weit sein Fortschritt ist. Als Unternehmens ist es in Umwelt- und Entwicklungsthemen involviert, ermöglicht CO2-Einsparungen, oder setzt sich in Projekten für die Energieversorgung abgelegener Regionen ein. „Wir haben eine Zielerreichung bei Schneider Electric“, so Stefan Klepzig, „Das nennt sich bei uns das Planet & Society Barometer. Es zeigt, wie viel Energie wir in welcher Form einsparen, gibt aber auch Auskunft über ethische Aspekte oder die Recyclingrate unserer Produkte.“

Transparenz ist alles: Der CO2 Fußabdruck von Schneider Electric

Zum einen können sich andere Unternehmen am Beispiel von Schneider Electric orientieren. Zum anderen wissen Firmen, die Schneider Technik verbauen, wie viel CO2 diese Produkte selbst verbraucht haben, und können somit ihre eigenen Reportings transparenter machen. Der Experte bringt es auf den Punkt: „Wenn wir den CO2-Ausstoß unserer Produkte veröffentlichen, helfen wir anderen dabei ihre eigenen Ziele zu erreichen.“

3. Energieeffizienz wird unternehmerische Vernunft

Es wird deutlich, dass der Global Compact die Welt ein Stück weit transparenter macht, aber warum sollte ein Unternehmen überhaupt mitmachen? „Es ist immer wieder in der Diskussion, ob der Global Compact ein zahnloser Tiger ist“, sagt Klepzig, „Aber es ist die erste Maßnahme, in der Unternehmen sich in diesen Themen transparent machen.“ Die Transparenz ist der Schlüssel zum Erfolg des Global Compacts. Da alle Reporting auf dieser Plattform öffentlich sind, fließen diese nicht zuletzt in den Aktienwert eines Unternehmens ein. Klepzig erklärt: „Von den DAX30 Unternehmen sind 20 im deutschen Global Compact Netzwerk. Der ‚Dow Jones Sustainability Index‘ bewertet Firmen nach ihrem Nachhaltigkeitsreporting.“ So haben Erfolge in der Nachhaltigkeit ganz klare wirtschaftliche Auswirkungen.

Der Trend geht sogar zu noch mehr Transparenz: Die EU hat 2018 ein Carbon Disclosure Project ins Leben gerufen. Darin werden Firmen verpflichtet ein CO2 Reporting zu erstellen. Es funktioniert nach dem Prinzip Blame and Shame: Wer sich weigert teilzunehmen, riskiert die öffentliche Wahrnehmung und den Wert des Unternehmens. Wer dagegen mitmacht, wird an seiner Veröffentlichung gemessen. Nicht zuletzt erhöhen öffentliche Ziele auch den firmenintern Druck, dass sie auch erreicht werden.

Eine Herausforderung für die Menschheit

Wie am Beispiel des Global Compact zu erkennen ist, stehen die Zeichen in der Welt auf Veränderung. Da kommt Schneider Electric seine Vielseitigkeit zugute. „Zum einen helfen wir mit unserem Reporting über Einsparpotentiale unserer Produkte und unserer Recyclingquote. Zum anderen auch mit all unserer Expertise und unserer Beratung. So können wir anderen Unternehmen mit unseren Produkten helfen effizienter zu werden. All das ist ein riesiges Themenumfeld.“ Einen Schritt weiter als der Global Compact geht das Pariser Klimaabkommen, welches im Rahmen der kürzlich stattfindenden Klimakonferenz #COP23 in Bonn noch in aller Munde war. Dort geht es darum weltweit Klimaziele in den Gesetzgebungen der Länder zu verankern – und damit noch einmal verbindlicher zu werden. Eine Chance für die Nachhaltigkeit und Unternehmen wie Schneider Electric, die ihre Expertise und ihr Engagement in diesem Bereich einbringen. Oder mit den Worten von Stefan Klepzig gesagt: „Das ist die Zukunftsherausforderung, vor der wir als Menschheit stehen.“

 

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