Arbeiten bei Schneider Electric

Als Frau in der Industrie: Challenge accepted in allen Lebenslagen

Müsste Lauriane Delacôte ihr Lebensmotto in wenigen Worten beschreiben, würde es wohl lauten: „Challenge accepted“. Seit sechs Jahren arbeitet die Französin für Schneider Electric, momentan am Standort Horgen am Zürichsee / Schweiz und sucht sich auf ihrem Weg immer neue Herausforderungen. Stillstand ist für die 33-jährige Channel Managerin nicht vorstellbar. Ein Antrieb, der sie zu Hochformen antreibt: Als Frau in der Industrie möchte Lauriane durch Leistung überzeugen und nicht etwa durch die Teilnahme an Förderprogrammen. Sie wünscht sich Parität in allen Lebenslangen – ohne, dass das Geschlecht dabei überhaupt in den Blick gerät. In unserem Blog erzählt sie ihre Geschichte.

Schon früh zieht es Lauriane ins Ausland

„Ich bin in Frankreich aufgewachsen und habe mich nach der Schule entschieden, Marketing und Sales in Straßburg zu studieren. Danach wollte ich unbedingt ins Ausland, um meine Englischkenntnisse zu verbessern, aber auch, um mich selbst herauszufordern. Ein Jahr tauchte ich in Cardiff, in der Hauptstadt von Wales, als Au Pairs in die britische Kultur ein und liebte es, dort eine ganz andere Welt kennenzulernen. Anschließend ging es für mich zurück nach Frankreich, wo ich noch einmal die Business School besuchte, um einen noch höheren Abschluss zu erlangen. Auch hier entschied ich mich, ein Semester ins Ausland zu gehen und lebte in Norwegen. Dort faszinierte mich vor allem das Bildungssystem: Norwegen hat nicht nur hohe Standards, sondern das System basiert auf dem Prinzip der gleichberechtigten Bildung für alle. In der primary school werden beispielsweise keine Noten vergeben.

Als Frau in der Industrie brauchte Lauriane zu Beginn ihrer Karriere ein dickes Fell

Challenge in England

Nach meinem Abschluss hatte ich dann das Gefühl, dass ich nicht mehr in Frankreich bleiben möchte. Ich bewarb mich auf Interships auf der ganzen Welt und am Ende klappte es wieder in Großbritannien. Also zog ich nach Telford, einer kleinen Stadt in den West Midlands, um meine internationalen Erfahrungen noch weiter auszubauen. Als Ausländerin war hier der Einstieg deutlich schwieriger als damals in Cardiff. Ich war hier in „proper England“, also wirklich mittendrin. Aber auch das nahm ich als Challenge, denn es ermöglichte mir ja gleichzeitig, noch tiefer in die traditionelle Kultur einzutauchen. Ich suchte mir ein Rugby Team, arbeitete als Volunteer auf Festivals und schloss mich einer Gruppe an, die ehrenamtlich Straßen reinigte.

Erster Job als Frau in einer Männerdomäne – Vorurteile garantiert

Am Ende bekam ich hier auch meinen ersten „richtigen“ Job und arbeitete für einen französischen Hersteller von Installationsprodukten im IT-Bereich. Für eine Frau ist die Industriebranche häufig eine Herausforderung, denn noch immer werden Frauen mit Vorurteilen konfrontiert, die nichts über ihre Leistung aussagen. Von Anfang an hatte ich davor keine Angst, sondern nahm auch das als Challenge an. Ich nahm mir vor, den Kollegen zu zeigen, dass ich lernfähig bin und mich in jedem Thema grundsätzlich zurechtfinden kann.

Einstieg bei Schneider Electric – Wechsel als Frau in die Industrie

2015 kam ich dann zu Schneider und setze meine Karriere in Großbritannien fort. Bei Schneider Electric lernte ich eine ganz neue Unternehmensphilosophie kennen und hatte gar nicht mehr das Gefühl, als Frau in der Industrie am falschen Ort zu sein. Alle begegneten mir handfest, waren für mich ansprechbar – Hierarchiestrukturen spielten dabei keine Rolle. Ich hatte aber irgendwann das Gefühl, dass ich wieder neuen Antrieb brauchte und entschied mich für „stay abroad“. Ich wollte eine neue Sprache lernen, wieder eine neue Welt entdecken und nahm einen Job in der Schweiz bei Schneider Electric in Horgen an.

Vom Brexit zu den Grasshopper Zürich Valkyries

Heute lebe ich bereits ein Jahr in Zürich und genieße vor allem die großartige Landschaft und die vielen Möglichkeiten. Wenn wir uns in England mit Freunden verabredeten, beeinflusste immer wieder das Wetter unsere Pläne, denn es regnet dort viel. Hier können wir sagen „morgen treffen wir uns am See“ und dann klappt das – das genieße ich schon sehr. Außerdem finde ich es toll, dass ich Rugby nutzen kann, um mich weiter hier in der Schweiz zu integrieren. Ich spiele für das Züricher Team „Grasshopper Zürich Valkyries“.

Rückblickend glaube ich schon, dass der Brexit meine Entscheidung, neue internationale Erfahrungen zu suchen, beschleunigt hat. Denn als Ausländerin habe ich mich in England nicht mehr willkommen gefühlt. Ich bin dankbar und überrascht, dass das in der Schweiz anders zu sein scheint. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass meine Integration in der Schweiz bisher ganz gut funktioniert.

„Ich habe mich bewusst dazu entschieden, nicht an Frauenförderungsprogrammen teilzunehmen. Für mich hat es nichts mit Parität zu tun, wenn Frauen aufgrund einer Quote in Führungsstellen rücken.“

Als Frau in der Industrie möchte Lauriane ohne Frauenförderprogramme überzeugen

Beruflich genieße ich die Internationalität und den Austausch als Channel Managerin mit Menschen auf der ganzen Welt. Für mich selbst habe ich entschieden, dass ich nicht an den Frauenförderprogrammen für Frauen in der Industrie von Schneider Electric teilnehmen möchte. Ich spreche da eine andere Sprache als der Technologiekonzern: Für mich ist es wichtig, dass wir irgendwann unabhängig von unserem Geschlecht beurteilt werden. Ich möchte keine höhere Stelle als Frau bekommen, weil ich an einem Programm teilgenommen habe oder weil die Frauenquote auf einer Führungsebene erfüllt werden muss. Sondern ich möchte in der Gewissheit die Karriereleiter hochklettere, dass ich jeden einzelnen Schritt mir selbst verdanke. Am Ende aber entscheidet natürlich jede Frau für sich, was der beste Karriereweg ist und das ist auch gut so!“

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