Arbeiten bei Schneider Electric

Ausbildung bei Schneider Electric: Die Ausbildungswerkstatt in Lahr

40 plus 20 plus vier macht 64: Es ist die geballte Schneider Electric-Power, die Ines Hug, Armin Zimmer und Fabio Link in der Ausbildungswerkstatt in Lahr im Schwarzwald mitbringen, denn gemeinsam arbeiten die Mitarbeiter schon über ein halbes Jahrhundert beim Technologieriesen. Sowohl Armin als auch Ines haben ihre Ausbildung bei Schneider Electric absolviert. Auch Fabio ist Anfang des Jahres als Mechatroniker bei Schneider Electric fertiggeworden. Gemeinsam betreuen die drei die Azubis und Dualen Studenten am Schneider Electric Standort in Lahr. Dass hier viel mehr dazugehört, als nur Ansprechpartner bei fachlichen Fragen zu sein, erklären sie uns im Interview.

Fabio du hast selbst deine Ausbildung zum Mechatroniker bei Schneider Electric vor vier Jahren begonnen. Kannst du dich noch daran erinnern, wie deine erste Zeit hier im Werk war und mit welchen Herausforderungen du auch vielleicht konfrontiert wurdest?

Fabio: Als ich meine Ausbildung bei Schneider Electric angefangen habe, war das ja mein erster Kontakt mit dem Arbeitsleben überhaupt. Ich war immer abwechselnd ein bis zwei Tage in der Woche in der Berufsschule und die restlichen Tage in der Firma. Zuerst war es mir wichtig, die Abläufe zu lernen. Dafür gibt es für die technischen Azubis am Schneider Electric Standort in Lahr ein Einführungsjahr, für das wir eine spezielle Ausbildungswerkstatt haben. Das ist schon echt ein Luxus, denn wir lernen in unserer Ausbildung bei Schneider Electric dadurch ganz genau die Handgriffe kennen, die wir im Praxiseinsatz brauchen. Viele Mechatroniker, mit denen ich die schulische Ausbildung gemacht habe, die aber in anderen Unternehmen eingestellt waren, hatten das in dieser Form nicht. Ich merke schon, dass wir von Schneider Electric in der Praxis dadurch einen ganz anderen Einblick erhalten und auch andere Fähigkeiten aufbauen konnten. Gleichzeitig war es für mich schwierig, die bürokratischen Hürden zu nehmen. Das fing bei der Bezahlung an: Mit Armin konnte ich da offen drüber sprechen, als ehemaliger Schüler hat man ja nicht so richtig Ahnung, wie das funktioniert.

„Ein Netzwerk zu haben, tut immer gut, denn es macht die Wege kürzer.“

Ines und Armin, eure Ausbildung bei Schneider Electric ist ja schon ein Weilchen her. Habt ihr damals Ähnliches erlebt wie Fabio? Hattet auch ihr einen Ansprechpartner im Unternehmen?

Ines: Ich kann mich daran erinnern, dass bei Schneider Electric in Lahr schon immer sehr viel Wert auf eine gute Ausbildung gelegt wurde. Jedoch gab es damals noch keinen Ausbilder, der sich nur um die Belange der Azubis kümmerte. Ich habe eine kaufmännische Ausbildung absolviert und meine Ansprechpartnerin hat mich quasi „so nebenbei“ betreut. Heute ist das anders geregelt. Ich bin mit einer halben Stelle nur für die kaufmännischen Auszubildenden bei Schneider Electric und Studenten der Dualen Hochschule abgestellt und kümmere mich um sämtliche Themen der Ausbildung. Gleichzeitig bekommen die Azubis und Studenten innerhalb der einzelnen Abteilungen noch einmal eigene Ansprechpartner und wir übergeben ihnen schon früh Verantwortung durch eigene Projekte und selbständige Mitarbeit am Tagesgeschäft. Eine Auszubildende, die bei uns den Beruf der Industriekauffrau lernt, begleitet zum Beispiel unseren gesamten Azubi-Einstellungsprozess. Sie prüft die Bewerbungen, organisiert Einstellungstests und ist bei Bewerbungsgesprächen dabei. Hier hat sie auch Mitspracherecht, wenn es um die Einstellung geht. Man lernt am besten, wenn man Verantwortung bekommt.

Ausbildung bei Schneider Electric – Nachwuchsförderung ist das A und O

Armin: Ich merke, dass vor allem unsere eigene Lehrwerkstatt in der Ausbildung zum Mechatroniker und Industriemechaniker bei Schneider Electric guttut. Inzwischen arbeite ich auch als Prüfer und erlebe, wie groß die Unterschiede bei der Fähigkeiten-Entwicklung an anderen Ausbildungsstätten sind. Als ich meine Ausbildung vor mehr als 40 Jahren hier angefangen habe, waren die Standards natürlich ganz anders, aber es ist schon gut, dass unsere technischen Azubis durch die Lehrwerkstatt eine Art Grundausbildung genießen und dort im Prozess immer einen Lehrmeister haben.

In jedem Jahr bildet ihr rund sechs Auszubildende und ein bis zwei Duale Studenten bei Schneider Electric in Lahr aus. Der größere Teil geht in den technischen Bereich. Dennoch seid ihr ein gemeinsames Team. Warum findet ihr es wichtig, dass sich die Auszubildenden bei Schneider Electric untereinander kennen?

Armin: Ein Netzwerk zu haben, tut immer gut, denn es macht die Wege kürzer. Wir machen deswegen auch gemeinsame Veranstaltungen. Es gibt zum Beispiel einen Kennenlerntag im September, bei dem wir uns mit allen Auszubildenden von Schneider Electric in der Natur treffen, uns bei Teamspielen besser kennenlernen und zusammen Grillen. Auch der Azubi-Ausflug ist immer ein Highlight. Da verreisen wir, besuchen andere Schneider Electric-Standorte oder gucken uns gemeinsam eine Stadt an.

Fabio: Wir waren zum Beispiel mit allen Auszubildenden von Schneider Electric in Lahr ein Wochenende in Köln, haben uns den Kölner Dom angeschaut und das Schokoladenmuseum besucht. Ich finde auch das Azubistro gut. Das hat ja jetzt leider seit Corona geschlossen.

Ines: Unser Auszubildenden-Café ist 2007 entstanden und hat einmal in der Woche geöffnet. Die Schneider Electric-Azubis backen dann Kuchen oder machen Waffeln und verkaufen Kaffee aus einer Maschine, in der Motoren von Schneider Electric installiert sind. Es ist wie ein Unternehmen im Unternehmen, das komplett eigenständig von unseren Schneider-Azubis geführt wird. Durch das Projekt wird nicht nur die Fachkompetenz sondern auch die Teamfähigkeit gefördert. Die gesamte Belegschaft kann hier die Pause genießen.

Kennenlerntrag für die Azubis und Dualen Studenten von Schneider Electric – Mit Netzwerk ist alles einfacher

Was passiert, wenn das Duale Studium oder die Ausbildung bei Schneider Electric vorbei ist? Gibt es eine Übernahmegarantie?

Armin: Ja, wir übernehmen alle Absolventen auf jeden Fall für ein Jahr. Viele bleiben aber auch nach ihrem Dualen Studium oder nach ihrer Ausbildung bei Schneider Electric dauerhaft im Unternehmen. Durch die Größe und die Internationalität haben sie viele Entwicklungschancen. Aber auch intern an einem Standort kann man in der Regel viele unterschiedliche Positionen im Laufe seiner Karriere bei Schneider Electric besetzen. Ich bin das beste Beispiel und auch Ines als ehemalige Schneider-Azubine zeigt, dass die Fluktuation hier nicht besonders hoch ist.

Ines und Armin

Danke für das Gespräch!

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