Arbeiten bei Schneider Electric

Keine Chance dem Greenwashing!

Wie findet man einen Arbeitgeber, der es ernst meint mit dem Klimaschutz? Das fragte sich auch Vera Mikosch – und stieß eher zufällig auf Schneider Electric.

Langsam nähert sich das Flughafenshuttle einem modernen Glasgebäude. Im Bus sitzt Vera Mikosch. Für ein deutsches Solarunternehmen ist sie in Frankreich unterwegs und befindet sich auf dem Weg vom Flughafen Lyon in die Stadt Grenoble. Wie jedes Mal, wenn sie hier ist, hält ihr Bus vor einem Werksgelände. Und wie jedes Mal wundert sie sich: Was ist das bloß für ein Unternehmen, dass der Shuttlebus fast auf dem Werksgelände hält? Und wie kann es sein, dass sie von diesem Unternehmen in Deutschland noch nie etwas gehört hat? Damals steht Vera Mikosch vor den Toren eines Forschungszentrums von Schneider Electric – und hat keine Vorstellung, dass sie eines Tages ein wichtiger Teil dieses Unternehmens sein wird. Denn in diesem Moment geht es ihr wie vielen: Zwar ist Schneider Electric ein internationaler Großkonzern, mit Produkten, die sich überall in unserem Alltag verstecken, aber zuordnen kann es fast niemand.

„Energie für alle Menschen zugänglich zu machen, ohne das Thema Nachhaltigkeit aus dem Auge zu verlieren.“

Wer meint es ernst mit dem Klimaschutz?

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Vera Mikosch ist Head of Sales bei Schneider Electric

Einige Zeit später ist Vera Mikosch auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Ihren Arbeitgeber, das Solarunternehmen, wird es bald nicht mehr geben. „Ich hätte in der Solarbranche bleiben können“, sagt Vera Mikosch heute rückblickend, „aber dann hätte ich in ein amerikanisch oder asiatisch geführtes Unternehmen wechseln müssen. Das wollte ich nicht.“ So blieb nur der Branchenwechsel. Dennoch war für sie als Diplom-Umweltwissenschaftlerin mit einem Master in „Energy Conversion and Management“ klar: Es muss ein Unternehmen sein, das sich Nachhaltigkeit nicht nur auf die Fahnen schreibt, sondern es ernst meint mit dem Klima- und Umweltschutz. „Ich war bereit, in einem artverwandten Bereich zur Solarbranche zu arbeiten, wollte aber weiterhin einen Beitrag leisten, Energie für alle Menschen zugänglich zu machen, ohne das Thema Nachhaltigkeit aus dem Auge zu verlieren“, sagt Vera Mikosch. Schließlich stößt sie erneut auf Schneider Electric.

Mehr als schöne Worte

Vera Mikosch hat schon eine Vorstellung, wie groß das Unternehmen zumindest in Frankreich ist: groß genug, dass der Shuttlebus einen eigenen Stopp einlegt. Doch jetzt, auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber, lernt sie noch eine andere Seite kennen. „Bei Schneider Electric ist Nachhaltigkeit nicht nur Greenwashing“, sagt Mikosch. „Das merkt man natürlich noch viel stärker, wenn man im Unternehmen ist. Aber mir war schnell klar: Das sind nicht nur schöne Worte, sondern echte Werte, die auch so gelebt werden.“ Als Vertriebsprofi aus der Solarbranche fällt ihr der Einstieg leicht. Im November 2017 beginnt ihr Weg bei Schneider Electric.

„In den E-Commerce-Themen ist viel Dynamik. Das ist eine schöne Abwechslung zum oft noch sehr traditionell geprägten Großhandel.“

Ein steiler Aufstieg

Vera Mikosch steigt als Channel Managerin für den Kanal Großhandel bei Scheider Electric ein. Schnell bekommt sie mehr Verantwortung, auch für das Thema E-Commerce. Sie sagt: „In den E-Commerce-Themen ist viel Dynamik. Das ist eine schöne Abwechslung zum oft noch sehr traditionell geprägten Großhandel.“ Sie weiß ihre Fähigkeiten im Vertrieb einzusetzen und entwickelt sich schnell zur Führungskraft. Ein Jahr später ist sie bereits Head of Sales. „Ich motiviere meine Kunden – in der Regel Großhändler – die Produkte von Schneider Electric zu verkaufen und zu promoten, denn das sind unsere Wiederverkäufer. Das mache ich nicht allein, sondern mit meiner Vertriebsmannschaft“, erklärt Vera Mikosch ihren Job. Dabei begeistert sie nicht nur die Händler, sondern bringt auch ihr Team zu Höchstleistungen. „Es macht Spaß, meine Kollegen zu unterstützen und zu coachen, damit sie ihre Aufgaben bestmöglich erledigen können. Dann kann mein Team die Freude auch weitergeben und den Händler motivieren.“

„Dieses Performance Leadership Training schafft Erfahrungen und Kontakte, die das Programm überdauern. Das war ein super Motivationsschub“

Was löst das Problem des Kunden?

Um die Arbeit ihres Teams etwas greifbarer zu machen, beschreibt Vera Mikosch einen Fall: „Mein Team fährt mit einem Großhandelsmitarbeiter zu einem Kunden“, erklärt sie. „Das kann zum Beispiel ein Maschinenbauer sein. Dieser steht vielleicht vor der Herausforderung, seine Maschinen zu digitalisieren, um die Wartung zu vereinfachen. Meine Kollegen würden schauen, welche Probleme der Kunde aktuell auf der Agenda hat, was ihm Schmerzen bereitet. Dazu passend wird er ihm eine Lösung präsentieren, die seine Bedürfnisse abdeckt.“ Früher war Vera Mikosch selbst oft bei Kunden und präsentierte die richtigen Argumente zur richtigen Zeit. Heute übernimmt sie strategische Themen und natürlich ihre Führungsrolle. Das ist kein Selbstläufer, weshalb Schneider Electric in ihre Weiterbildung investiert.

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Vera auf SPS Drives in Nürnberg

Ein Motivationsschub

So besucht Vera Mikosch im Jahr 2019 eine INSEAD-Weiterbildung für Führungskräfte. Hier trainiert sie Denkweisen, wie sie im Silicon Valley zum Erfolg führen: Hypothese, testen, validieren, Modifikation. Ein halbes Jahr lang lernt sie die Herausforderungen ihrer Kollegen in anderen Ländern kennen. „Dieses Performance Leadership Training schafft Erfahrungen und Kontakte, die das Programm überdauern. Das war ein super Motivationsschub“, so Vera Mikosch.

Bestätigung im Townhall-Meeting

Im Herbst 2019 füllt sich ein Raum in Ratingen mit Menschen. Es ist Townhall-Meeting. Das heißt bei Schneider Electric, dass Jean-Pascal Tricoire zu einem persönlichen Update einlädt. So sitzt Vera Mikosch zwischen Kollegen, hauptsächlich jungen Führungskräften, und hört zu. „Er sprach direkt über die Herausforderungen der Klimakrise und die Verantwortung seiner Generation gegenüber den jungen Leuten, die ihm gegenübersitzen, und solchen, die freitags auf die Straße gehen“, erinnert sich Vera Mikosch. „Das war ein sehr authentischer Auftritt.“ Kein Greenwashing, echte Nachhaltigkeit – das ist es, was sie sich bei Schneider Electric erhofft hatte.


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